Jasper: Achtung fettig! [Fett in der Katzenernährung]

Jasper: Achtung fettig! [Fett in der Katzenernährung]

Frauchen und ich haben geforscht. Bei mir kann man ja noch sagen „Jugend forscht“. Bei Frauchen aber nicht mehr. Und die hat auch noch Dramatag und wird ein Jahr älter. Deswegen sagen wir einfach wir haben geforscht.

Weil ja Frauchen jetzt ein Rezept für die Rohfütterung hat, was 100% natürlich ist und alle Bedürfnisse deckt, hat sie sich dann eingehender mit dem Fett beschäftigt. Fett ist so eine Sache. Die wenigsten wissen daß Fett ein wesentlicher Bestandteil der kätzischen Ernährung ist und sind dem Denkmuster der Menschen verfallen, daß alles fettarm sein muss. Wobei neueste Studien zeigen, daß dies auch bei den Zweibeinern diskussionswürdig ist, raten Ernährungsforscher doch mittlerweile dazu Milch, Joghurt, Butter und Co. mit dem natürlichen Fettgehalt zu verwenden und auf Kunstprodukte der Chemielabore wie z.B. Margarine zu verzichten. Übrigens ist es sehr amüsant, daß die Empfehlung von 25-30% Fett für eine optimale Ernährung bei den (Streuner-)Katzen rechnerisch um die 40g Fett pro Tag ausmacht – je nach Körpergewicht. Und die Empfehlung für den Menschen liegt bei ca. 60-80 g Fett – ob das dann auch optimal sein soll müsste noch überprüft werden. Dies nur am Rande um mal ein Bild vor den Augen haben zu können, was für ein Fettsauger Mini-Miez im Gegensatz zu Zweibein-Trulla ist.

Bei uns Katzen ist es nämlich so, daß wir sowohl den Energiebedarf durch das Fett decken, als auch wichtige Nährstoffe daraus ziehen. Frauchen ist jetzt nur auf den Trichter gekommen sich mit den Fetten zu beschäftigen, weil sie wissen wollte, wie das mit dem Gänseschmalz und dem Weizenkeimöl in dem Rezept ist. Ist Gänseschmalz tatsächlich noch natürlich? Wie wird Gänseschmalz eigentlich hergestellt? Und sagt man nicht, daß sich gerade im Fett eines Tieres die meisten Schadstoffe ablagern? Und wie ist das mit den ganzen Ölen? Leinöl? Schwarzkümmelöl? Sind pflanzliche Öle für Katzen überhaupt verwertbar?

Aber lasst uns mal ganz vorne anfangen.

Die ganzen nachfolgenden Rechercheergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die Nahrung roh gefütterter Katzen. Diese sind nicht 1:1 auf andere Lebewesen und Fütterungsmethoden übertragbar. Es gibt überhaupt nur 3 Tierarten, die diese Besonderheiten aufweisen – und diese 3 auch nicht alle in dieser Kombination. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, daß „die Katze“ einzigartig ist. (Wusst ich doch!) Die Recherche fand vor dem Hintergrund statt, daß ein möglichst natürliches Ergebnis gewünscht wurde. Auf synthetische Produkte oder die Hexenküchen der Dosenkosthersteller wird daher nicht, oder wenn überhaupt nur am Rande eingegangen. Lehnt Euch zurück und lasst Euch von uns ins Land der Fette entführen, da wo Schmalz und Lachsöl fließen. (*schlurp, schlurp*, was klebt denn da so?)
                                                                                       

Gerade beim Fett kann man am besten sehen, daß Katzen keine kleinen Hunde oder Mini-Menschen sind, unterscheidet sich der Fettstoffwechsel doch in einigen Punkten ganz dramatisch. So fehlt den Katzen das notwendige Enzym „delta-6-desaturase“, um Alpha-Linolinsäure aus pflanzlichen Materialien in die beiden Omega-3 Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) aufspalten zu können. Ebensowenig kann die Katze aus der Omega-6 „Mutter-Fettsäure“ Linolsäure wegen exakt desselben Enzymmangels die Arachidonsäure (AA) bilden.

Daher besteht ein zwingender Bedarf an unverschlüsseltem „AA“ (wir sagen das so gerne) in der Nahrung und dies macht sie zur dritten „essenziellen“ Fettsäure, also ein Bestandteil, der zwingend in der Nahrung vorhanden sein muss. Wegen des ausschließlichen Vorhandenseins in tierischem Material macht es keinen Sinn, der Nahrung der Katze Leinöl, Rapsöl, Sojaöl oder andere pflanzliche Öle zuzugeben, da sie, was die „heiligen Drei“ angeht, keinen Nutzen daraus ziehen kann. Das hat Mutter Natur ziemlich pfiffig gelöst.

Neben den beiden Omega-3Fettsäuren DHA und EPA und der Omega-6 Fettsäure AA (schon wieder 😉 ) ist man mittlerweile sicher, daß die Katze auch die Alpha-Linolensäure (ALA), die Mutter aus dem Verbund der Omega-3 Fettsäuren und die Mami-Linolsäure (LA) aus dem Omega-6 Verbund benötigt. Weiterhin sind bei dem grandiosen Schauspiel des Fettstoffwechsels noch die Vitamine A, D, E und K in einer nicht unwichtigen Nebenrolle zu sehen. Der Oskar ginge aber vermutlich zu gleichen Teilen an die „AA“, die „EPA“ und die „DHA“.

Das Fett in der Katzenernährung dient also einerseits zur Energiegewinnung und andererseits um daraus die notwendigen essenziellen Fettsäuren AA (hihi), DHA, EPA sowie ALA und LA zu ziehen, sowie als Träger der fettlöslichen Vitamine A,D,E und K. Außerdem enthält Fett viele Aroma- und Geschmacksstoffe, bzw. verstärkt diese, weswegen man uns manche Dinge damit besser unterjubeln kann.

Jetzt haben wir schon einiges über Omega und Alpha gefaselt und Euch kommt das mittlerweile bestimmt ziemlich griechisch vor. Deswegen kommen wir mal zu den Fettsäuren im Detail.

Es gibt einige Hauptgruppen bei den Fettsäuren. Dies sind gesättigte Fettsäuren, ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. „Fettsäure“ sagt aus, daß irgendwelche Carbonsäure-Atome und Glyzerin-Atome miteinander verknüpft sind in teilweise ziemlich langen Ketten in denen meist ein „HO“ oder für uns besser „OH“ irgendwo stehen haben. Manchmal auch ein „OH-HO“ mit ganz vielen C’s was uns auch mal ein „OCH“ entlockt. Die für die Katze interessanten Fettsäuren befinden sich alle in der Kategorie „mehrfach ungesättigte Fettsäuren“ (PUFA) und dort in der Gruppe „Omega-n-Fettsäuren“. Beschäftigen wir uns zunächst mal damit.

Bei den Omega-n Fettsäuren bilden sich ganz schön lange Ketten von aneinandergereihten Atomen. Diese Anzahl findet sich dann auch im Lipidnamen wieder, der gerne in Nährstoffsuchdatenbanken aufgeführt ist.

So lauten die korrekten Namen unserer mittlerweile 5 Freunde:

Trivialname Lipidname Abkürzung Chemischer Name
Alpha-Linolensäure 18:3 (ω−3) ALA 9Z,12Z,15Z-Octadecatriensäure
Eicosapentaensäure 20:5 (ω−3) EPA 5Z,8Z,11Z,14Z,17Z-Eicosapentaensäure
Docosahexaensäure 22:6 (ω−3) DHA 4Z,7Z,10Z,13Z,16Z,19Z-Docosahexaensäure
Linolsäure 18:2 (ω−6) LA 9Z,12Z-Octadecadiensäure
Arachidonsäure 20:4 (ω−6) AA 5Z,8Z,11Z,14Z-Eicosatetraensäure

Die 5 Freunde haben auch noch eine Stalkerin, die erwähnen wir hier auch schon mal:

Gamma-Linolensäure 18:3 (ω−6) GLA 6Z,9Z,12Z-Octadecatriensäure

Für die Katze relevant sind lediglich die Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Hier haben wir einige Aha-Effekte gehabt, die wir gerne mit Euch teilen möchten.

So fördern Omega-6 Fettsäuren zum Beispiel entzündliche Prozesse, während Omega-3-Fettsäuren diesen entgegenwirken. Das steht immer irgendwo in einem Nebensatz, deswegen lassen wir uns das nochmal auf der Zunge zergehen: Omega-6-Fettsäuren sind in einem Übermaß konsumiert an Allergien, Arthritis und Hautkrankheiten schuld. Beim Menschen liest man auch von Rheuma, Multipler Sklerose, entzündlichen Darmerkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sogar bei Krebs (sowohl bei Katz als auch Mensch) sollen die Omega-6-Fettsäuren das Tumorwachstum anregen. Sollen wir nochmal wiederholen? Nein? Sitzt? OK, dann weiter.

Omega-3 Fettsäuren stehen dagegen für das genaue Gegenteil. Unterstützen die Haut, wirken Entzündungen entgegen und unterstützen alles was mit Herz und Blutkreislauf zu tun hat. Hilfreich sogar bei Depressionen. Und auch bei Krebs sollen sie die gegenteilige Wirkung haben und Tumore in die Schranken weisen.

Und jetzt kommt der Aha-Effekt: Wie bei dem Calcium-Phosphor-(Magnesium)-Verhältnis gibt es ein gesundes Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 und ein ungesundes. Logisch ist, daß mehr Omega-3 verzehrt werden müsste. Denkt man. Ist aber nicht so. Ein Verhältnis von 4,5 (Omega-6) zu 1 (Omega-3) wie beim Walnussöl reicht für den Menschen schon aus. Leinöl mit 1 (Omega-6) zu 4 (Omega-3) wäre dagegen perfekt, wenn man davon ausgeht, daß man ansonsten in anderen Speisen einen Überschuss hat und diesen ausgleichen möchte. Bei den Menschen ist das aber mittlerweile extrem ausgeartet und es gibt Verhältnisse von 150 (Omega-6) zu 1 (Omega-3) (Distelöl). Auch auf die Katzenwelt hat das einen Einfluss. Omega-3 wird nämlich in natürlichem Umfang gebildet, wenn z.B. das „Beutetier“ sich von Gras und Kräutern, also von Pflanzenmaterial (auch Algen bei Meerestieren) ernährt. Wird es aber von Getreide (bzw. Soja) ernährt, wie es heutzutage üblich ist, dann ist der Anteil deutlich geringer. Butter ist z.B. so ein tierisches Fett und da liegen die irischen Kühe, die mit Weidegras ernährt werden ganz weit vorne. Das andere tierische Fett, was wir den Katzen üblicherweise als Rohfütterer dazugeben, aber teilweise gar keinen Plan haben wofür das überhaupt gut ist, ist Lachsöl. Lachsöl als Fischöl hat einen natürlich hohen Anteil an Omega-3 Fettsäuren. Wenn der Lachs jedoch – ihr ahnt es – mit seiner natürlichen Nahrung bestehend aus Krustentieren und Krebslaich und somit irgendwo in der Nahrungskette mit Algen ernährt wurde. Heutzutage ist es jedoch üblich Zuchtlachse mit Fischmehl aus Abfällen vermischt mit Getreide zu ernähren. Punkt. Erinnert Euch an etwas, oder? Tierische Abfälle und Getreide? Alles andere als artgerecht? Lila Dose? [kurze Pause für dramatische Musik].

Nur der Vollständigkeit halber: Beim Menschen forscht man seit Kurzem auch mit der Furanfettsäure. Über die streiten sich noch die Wissenschaftler, vermuten manche doch, daß diese bei den Eskimos für die wenigen Herzkrankheiten verantwortlich ist und nicht die Omega-3 Fettsäuren. Furanfettsäure ist sowohl in tierischem Material (Leberfett von Fischen und Rindern oder Ratten) als auch in pflanzlichem Material, insbesondere Algen enthalten. Derzeit gibt es keine Erkenntnisse für den Nutzen oder die Wirkung von Furanfettsäuren (FFA) auf Katzen.

Jetzt haben wir schon viel preisgegeben und sind uns gar nicht sicher, ob noch genug Dramatik für den Höhepunkt vorhanden ist, der ja immer im 2. Akt folgen sollte. Im 2. Akt wollen wir nämlich mal die ganzen Fettsäuren und Vitamine im Einzelnen aufführen:

Arachidonsäure „AA“ (Omega-6 Fettsäure)
Ist zuständig eine Entzündungsreaktion hervorzurufen, damit der Körper einen Anreiz hat sein Immunsystem auf Dauerflamme zu halten. Bei zahlreichen Krankheiten wie Allergien, Entzündungen, Hautproblemen oder Herzkrankheiten ist es sehr wahrscheinlich, daß ein Übermaß an Omega-6 Fettsäuren dafür gesorgt hat und es sollte nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, für ein gesundes Verhältnis der beiden Fettsäuregruppen gesorgt werden. Arachidonsäure ist zahlreich in Hirn, Muskeln und Leber von Tieren enthalten und ist trotz der bösen Eigenschaften nützlich und wichtig für Wachstum und Reparatur der Muskeln, Neuronen und die Neurologische Entwicklung.

Eicosapentaensäure „EPA“ (Omega-3 Fettsäure)
Ist die Vorstufe der Docosahexaensäure. EPA arbeitet in Verbindung mit der Arachidonsäure. Ist nicht genug EPA vorhanden, nimmt die Arachidonsäure mit ihrer entzündlichen Wirkung Überhand. Bewirkt die Herstellung von sogenannten Eicosanoiden. Diese Hormone sind für unzählige Funktionen im Katzenkörper zuständig. Ob nun Entzündungen verschiedenster Art, Blutgerinnung oder das Immunsystem. Eicosapentaensäure beeinflusst diese Funktionen positiv.

Docosahexaensäure „DHA“ (Omega-3 Fettsäure)
Ist vorwiegend in Kaltwasser-Meeresfischen vorhanden, die sich von Algen ernähren. Wichtig für Zellmembrane, Nervengewebe, die Netzhaut und Hirnfunktionen.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß zusätzlich zu den o.g. auch andere Fettsäuren wie die „Mutter-Fettsäuren“ Linolsäure LA (Omega 6) und Alpha-Linolensäure ALA (Omega 3) als notwendig für alle Wirbeltiere und somit auch für die Katze erachtet werden. Jedoch fehlt größtenteils noch das Wissen über die Wirkweise, also welche Funktion die Fettsäuren bei Katzen wirklich erfüllen, weswegen wir das an dieser Stelle nicht weiter ausführen können, jedoch gerne zu einem späteren Zeitpunkt ergänzen.

Beim Thema Fettsäuren ist man erst in den letzten Jahren zu wirklich sinnvollen Ergebnissen gekommen. Während schon seit über 100 Jahren Vitamine und Mineralstoffe erforscht werden und auch Empfehlungen bekannt waren wurde erst seit 1980 überhaupt ein Gedanke an Fettsäuren verschwendet. Da nämlich, als auffiel, daß „Eisvölker“ überhaupt keine Herzprobleme kennen und dies der fischlastigen Ernährung zugeschrieben wurde, die man dann erst angefangen hatte zu erforschen. Es gibt Unmengen von guten Büchern, die aber für den Bereich der Fettsäuren auch als 5 Jahre alte Werke heutzutage schon völlig veraltet sind. Und wie man an der Furanfettsäure sieht wird da auch noch viel passieren in den nächsten Jahren.

Zurück zu den Fettsäuren.

Linolsäure konnte in einer Studie auch aus Sonnenblumenöl verstoffwechselt werden. Bei den „Muttersäuren“ scheinen also auch pflanzliche Öle brauchbar zu sein. Da pflanzliche Öle bis auf 4 Ausnahmen (Leinöl, Rapsöl, Walnussöl, Perillaöl) ein viel zu hohes Omega-6:Omega-3 Verhältnis haben macht jedoch der Einsatz von pflanzlichen Ölen eigentlich keinen Sinn, zumal die notwendigen Fettsäuren EPA und DHA fehlen und dafür sowieso ein tierisches Fett/Öl eingesetzt werden muss. Eine weitere Ausnahme bei den pflanzlichen Ölen und der direkt verwertbaren Wirkstoffe sind Borretschöl und Nachtkerzenöl, welche einen hohen Gehalt an Gamma-Linolensäure aus dem Omega-6-Verbund aufweisen und bei vielen Hauterkrankungen (nachgewiesen) eine heilende Wirkung haben, während die alleinige Gabe von Fischöl keine Verbesserung bewirkt hat. Borretschöl hat einen Anteil von 20% an Gamma-Linolensäure und Nachtkerzenöl 10%.

Bei der Gabe von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren ist durch die Wechselwirkung im Stoffwechsel ebenso ein Bedarf an Vitamin E und durch das Vitamin E wiederum  ein Bedarf am Antioxidants Selen vorhanden (Synergismus Vitamin E <-> Selen). Wenn der Anteil der Fettsäuren erhöht wird muss gleichzeitig auch der Anteil an Vitamin E erhöht werden. Selen ist in den Grundnahrungsmitteln der Katzenernährung i.d.R. ausreichend enthalten.

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LiJaLu: Post aus Amerika!
LiJaLu: Wir sind jetzt "moderne Katzen", jaha!

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32 Kommentare

  1. giftigeblonde
    27 Mrz 2013

    puh, da hat Frauchen sich aber viel Mühe gegeben, also die Tippse meine ich.
    Ich bin sehr neugierig ob mal euer Speiseplan gepostet wird, oder gibt’s den schon irgendwo?
    Interessant isses allemal, ich glaube nur meine würden nicht nur Frischernährung wollen, aber gut mein Oldie ist ja schon etwas eigen.

    Last but not least, bitte liebe Glückwünsche an Euer Frauchen ausrichten, ich hoffe sie hat für sich eine schöne (nicht rohe!) Torte gebacken!
    Gruß von meinen Tigern und von mir!

    • the3cats
      27 Mrz 2013

      Dankeschön! 🙂 Kuchen gab es nicht, Frauchen hat dieses Jahr gebockt. Die meinte Urlaub ist zum erholen da und nicht zum in der Küche stehen. So blieb mehr Zeit für uns, wobei wir ja Trubel ganz gerne haben und immer mit dabei sind wenn Besuch da ist.
      Das Rezept schicken wir Dir morgen via Facebook. Frauchen mag nicht mehr tippen 😉
      *Zwinkeraugen* Jasper

      • giftigeblonde
        28 Mrz 2013

        Facebook? ob du mich da finden wirst 😉

      • the3cats
        28 Mrz 2013

        Nö, habe Dich verwechselt, lach. Sorry! Bin offenbar noch blonder als mein Spiegel mir sagt. 😉

      • giftigeblonde
        28 Mrz 2013

        gggggg, wenn Frauchen mir wirklich das Rezept schicken mag in meinem über mich ist eine email addi angegeben:-)

  2. Fellpopos-Darmstadt
    28 Mrz 2013

    Wow! Das nenne ich einen ausführlichen Artikel! Den muss ich mir mal in einer ruhigen Minuten genauer zu Gemüte führen. Vielleicht steht’s auch schon drin, aber sicherheitshalber: Für CNI-Patienten besonders interessant ist auch, dass Fett im Gegensatz zu Proteinen nicht über die Nieren verstoffwechselt wird. Ein CNIchen sollte seine Energie daher eher aus Fett erhalten und weniger aus Proteinen (zumindest soweit ich bisher weiß 😉 ).

    • the3cats
      29 Mrz 2013

      Hallo Carmen, nee, das steht nicht drin. Ich habe dazu auch einiges Material gehabt, genauso wie zu Millionen anderen Themen, aber irgendwann sollte er auch mal fertig sein 😉 Ist ja jetzt schon 20 mal länger als in den meisten Büchern…
      Es wird nochmal einen Ergänzungsartikel geben, aber ich möchte mir immer 100% sicher sein mit dem was ich verzapfe und das kostet teilweise ganz schön viel Zeit.
      LG Silke

      • Fellpopos-Darmstadt
        30 Mrz 2013

        Da hast du auch absolut recht. Das war auf keinen Fall Kritik. Ich hab‘ halt derzeit den Fokus auf der CNI und dachte, das würde den einen oder anderen „Schnellleser“ sicher auch interessieren. 😉 Deinen Artikel muss man sich erst mal in Häppchen zu Gemüte führen. hihi… Hast du auf die Schnelle einen Alterntiv-Tipp für Lachsöl? Meine beiden sollen davon jeden zweiten Tag eine Kapsel bekommen, verschmähen es aber total.
        LG
        Carmen

      • the3cats
        30 Mrz 2013

        Nur Krillöl, aber da habe ich derzeit nur „nebenbei“ Wissen, weil ich ja noch einen extra Artikel darüber schreiben wollte. Die sind relativ teuer (60 Kapseln so um 20 Euro) und haben große Quälitätsunterschiede. Weil der Gehalt an Omega 3 so hoch ist und nur eine winzige Menge an „Öl“ benötigt wird, wird mit Trägermaterial gearbeitet. Zur Akzeptanz kann ich Dir daher leider auch gar nichts sagen 🙁 Ich warte auch noch sehnsüchtig auf meinen „Spray“.
        LG Silke

  3. giftigeblonde
    28 Mrz 2013

    Danke ans Frauchen!

  4. Steffi
    29 Mrz 2013

    Das ist doch mal eine ausführliche Zusammenfassung! Danke für die ganze Mühe, die du da rein gesteckt hast. Würde mich jetzt allerdings auch interessieren, wie man diese ganzen Infos jetzt in die Praxis umsetzt…

    • the3cats
      29 Mrz 2013

      Hallo Steffi,
      wie man das umsetzen kann steht ja größtenteils im Artikel. Welches Fett/Öl man wofür nimmt. Daß sich bei den Vitaminen nicht wirklich etwas ändert und man so weiterrechnen kann wie bisher.
      Ich vermute was Dir jetzt fehlt ist das n-6/n-3 Verhältnis? Da suche ich noch nach einer sinnvollen Lösung. Das Problem ist, daß in den Nähwertdatenbanken oftmals nicht alle Fettsäuren vorkommen. Die meisten Ergebnisse habe ich in einer US Datenbank gefunden, den rest musste ich mir mühsam zusammensuchen. In den Artikel sind insgesamt mind. 50 Stunden Recherchearbeit geflossen und ich musste irgendwo einen Schlusstrich ziehen. Gerne hätte ich Euch einen Fett-Rechner angeboten, der wirklich alle Fragen beantwortet, aber das muss jetzt noch etwas warten. Sorry also, daß doch noch Fragen offen bleiben. 😉
      Wenn ich am Thema vorbei geantwortet habe, dann frag einfach nochmal 🙂
      LG Silke (und natürlich Jasper)

      • Steffi
        30 Mrz 2013

        Nein, hast nicht vorbei geantwortet, das war so ziemlich das, was ich beim Lesen gedacht habe… So in etwa „Also wie viel von was gebe ich jetzt, damit die Fettsäuren ausgeglichen sind?“. Ich werd mir beim nächsten Futtermachen dann mal etwas mehr Gedanken über die Fettsäuren machen 🙂 Man lernt halt nie aus…

      • the3cats
        30 Mrz 2013

        Ich denke, wenn Du auf möglichst natürliche Quellen setzt und Lachsöl oder anderes „Ausgleichöl“ mit Bedacht wählst, dann musst Du nicht auf das mg genau schauen. Es gibt ja auch Geflügelhöfe, die sogar den Gänseschmalz selbermachen, die kann man problemlos nach der Herstellungsmethode fragen. Wenn der Geflügelhof dann noch Tiere hat die auch mal eine Wiese sehen, dann liegt man mit einem kleinen Käpselchen Lachsöl nicht verkehrt. Nur 100ml Lachsöl als Fettersatz auf 1kg Fleisch, das passt jetzt nicht mehr. 😉

  5. Maunzdorfener Kurier
    19 Apr 2013

    Püüüüüüüh … ich habs gelesen. JA! Ehrlich … und jetzt raucht mir der Kopf 😛

    Nein, aber echt jetzt: SUPER Artikel!!!

    Ähm … mal nur so ganz kurz hier reingeschmissen. Als Fettsuppi nehm ich Geflügelhaut, weil
    1. ich dachte, das wäre das natürlichste
    2. die Akzeptanz super ist, während bei Schweineschmalz gern gemäkelt wurde
    3. Geflügelhaut kleinst gewolft am einfachsten ins BARF ‚einzuarbeiten‘ ist

    Jetzt les ich aber, dass die GH gar ned soooo doll ist?

    Aber Lachsöl kann/soll ich doch ned als Fettsuppi nehmen (Zitat: ‚ im Kalkulator ist Lachsöl unter den Fettsupplementen zu finden. Doch bitte bitte NICHT als solches verwenden, sondern pauschal 1 Gramm Lachsöl auf 1 Kilogramm Fleisch. Wenn du Lachsöl als Fettsupplement verwenden würdest, würdest du das Verhältsnis der Omega-6-Fettsäuren (aus dem Fleisch) zu den Omega-3-Fettsäuren (aus Fleisch UND Lachsöl) in die falsche Richtung verschieben.‘ ZitatEnde – aus dem dB-Forum)? Das nimmt man doch nur in Kleinstmengen (ca. 1g je kg Fleisch) zum Omega3/6-Ausgleich?

    Ich glaub ich muss das nochmal langsam lesen 😛

    Welches Fettsuppi nimmst du? Und überhaupt: mich würd auch mal ein Rezept interessieren 😀

    LG
    Sabine

    • Maunzdorfener Kurier
      19 Apr 2013

      Ach so – als Vit.D Lieferanten nehme ich Dorschlebertran, der ja die O3/6-Bilanz auch positiv beeinflusst … ähm … oder? 😛

      Ich kann dir sagen … manchmal, gaaaanz manchmal … wünsch ich mir ich hätt des mit dem BARFen nie gefunden und angefangen 😛 😉

      • the3cats
        19 Apr 2013

        Ach hör doch auf Du. Als wenn Dir das net Spaß machen würde, das BARfen :mrgreen:

      • Maunzdorfener Kurier
        19 Apr 2013

        Scherzkeks – najaaaaaaaaaa, is ja schon bissl witzig wenn man in der Küche wie ne kleine Hexe das Zeug zusammenrührt: ’noch ein bisschen Spinnenbein und ein Hauch Lurchleber …‘ *rofl*

      • the3cats
        19 Apr 2013

        Als ich die Feinwaage bestellt habe wurden mir von Amazon noch Rasierklingen und kleine Plastikbeutelchen empfohlen.
        [Ich spare mir jetzt die Smileys, „nackt“ kommt das einfach besser]

      • Maunzdorfener Kurier
        19 Apr 2013

        *gröööööööööhl* nur gut, dass mein Chef grad ned im Zimmer ist 😀

    • the3cats
      19 Apr 2013

      Wie? Jetzt erst gelesen? Aber das ist doch der einzig gute Artikel hier…

      Ich müsste zu Hause mal in den db-Kalki reingucken mit was Geflügelhaut angegeben ist. GH enthält „nur“ 40% Fett. Wenn Du also auf einen moderaten Fettgehalt kommen möchtest kann das sein, daß Du 100g Fett auf 1kg zusätzlich benötigst. Das wären dann 100g Schmalz oder 250g GH. Bei der Menge haut Dir das aber sofort das n-6/n-3 Verhältnis in ungeahnte Tiefen (oder Höhen, je nach Betrachtungsweise). Bei Bio-Hühnern ist zwar das n-6/n-3 Verhältnis besser, da der Fettgehalt bei Bio-Hühnern generell etwas niedriger ist bräuchtest Du dann wieder mehr GH. Ich selbst habe mir ja auch seit dem Fettartikel erst Gedanken gemacht nachdem ich mir endlich selbst all meine Fragen beantwortet hatte 😉 und habe Fettabschnitte beim Barflieferanten bestellt. Meist findet man die nur in der Hunderubrik. Schmalz kommt hier nämlich auch so lala an.

      Wenn das so rüberkommt als könnte man Lachsöl als Fettsuppi nehmen, dann muss ich das nochmal überarbeiten, denn das sollte klar daraus hervorgehen, daß dies einzig und allein dem n-6/n-3 Ausgleich dient und daß ein Überschuß an n-3 sogar auf Dauer schädlich ist. Lachsöl würde ich persönlich auch gar nicht als Fettsupplement im Kalki berücksichtigen.

      Dorschlebertran ist auch absolut ok, ich habe es nur immer gescheut, weil man so wenig davon benötigt und Vitamin D in genug anderen Dingen drinsteckt.

      Die Übersicht der ganzen Werte, also quasi einen kleinen „Fettrechner“ bin ich noch dabei zu erstellen. Das macht nur keinen Spaß die ganzen doofen Zahlen aus Nährwertdatenbanken rauszusuchen deswegen hängt das etwas. Aber Stoff für einen 2. Artikel hätte ich noch genug 😉

      LG Silke

      • Maunzdorfener Kurier
        19 Apr 2013

        Aaaaaaaaaaah – also doch nicht Lachsöl als Fettsuppi *beruhigtbin* … hatte ich dann misTverstanden 😉

        GH hat nur 40% Fett ??? Hoppali, bei dB wird empfohlen das wie Gänseschmalz zu berechnen, was die liebe Sabine auch immer brav gemacht hat 😛

        Aber: tu ich soviel Fett rein wie der dB-Kalki will (mit dem ich echt super gern arbeite, weil einfach und übersichtlich) dann …ähem…wie sag ich’s?… ach ja: wird das Fell plüschiger 😀 und die Knochen schwerer 😀 Drum hab ich in den letzten Rezepten weniger Fett (sprich GH) supplementiert. Und die Mädels zumindest haben wieder bissl ‚Fell‘ verloren. Im Sommer werd ich wohl eher wieder den ‚üblichen‘ Anteil reinnehmen, weil sie da eh weniger futtern.

        Ähm…schwafel… was ich damit sagen wollte, kurz und knapp, wie’s so meine Art ist: Selbstverständlich hab ich den Artikel schon läääääääääääääääääängst gelesen gehabt 😀 Ich hatte den nur gerade eben NOCH mal gelesen 😀

        Hast eigentlich dein tolles 3 Sprays oder was datt is schon bekommen?

      • the3cats
        19 Apr 2013

        Nä, das liegt noch in den uuhsa im Kofferraum eines alten Volvo *seufz* Mal wieder anfragen was damit ist… *tipper*

      • Maunzdorfener Kurier
        19 Apr 2013

        Na, ob DAS die Quali verbessert … *duck*

  6. the3cats+1
    15 Dez 2013

    Eine Anfrage via email, die nicht ganz unwichtig ist:
    Hallo,

    ich habe mir gerade den Artikel zum Fett in der Katzennahrung durchgelesen und bin jetzt ehrlich gesagt verwirrter als vorher. Da ist die Rede von Kalorienanteil – 46%. Gut, das verstehe ich soweit. Aber dann wurde geschrieben, eine Katze verträgt bis zu 63% Fett am Gesamtfutter. Ist damit jetzt Trockenmasse oder Feuchtmasse gemeint? An der Feuchtmasse wäre das doch sehr unrealistisch, immerhin sollten schon 60% Wasser im Futter sein und dann sind wir ja nur mit Fett und Wasser schon über 100% ?? Und das Minimum von 6% ist bezogen auf was? Feucht- oder Trockenmasse? Ich versuche seit Ewigkeiten, herauszufinden, was denn nun der passende Fettgehalt für Katzen wäre, jemand hat jetzt mit deinem Artikel versucht, zu begründen, dass Katzen 30% Fett im Futter haben sollten (allerdings bezogen auf die Feuchtmasse, in der Trockenmasse wären das ja dann gut 90% oder so? Nebst Wasser und Fett wäre ja dann gar kein Platz für andere Sachen mehr).

    Also jedenfalls wollte ich anmerken, dass der Artikel sehr gut ist, aber leider nicht klar wird, von welchem Fettgehalt die Rede ist, was vermutlich nicht nur mich, sondern auch viele andere Leser verwirrt.

    Liebe Grüße,
    Steffi

    • the3cats+1
      15 Dez 2013

      Hallo Steffi,

      also ich finde schon, daß das recht eindeutig im Artikel drinsteht 🙂
      Im Text steht: „Katzen können wohl aber auch problemlos 65% Fettanteil am Kalorienhaushalt vertragen.“ -> am Kalorienhaushalt(!)
      Weiter heisst es: „Katzen vertragen aber auch problemlos sehr hohe Fettgehalte wie bis zu 65% des Kalorienanteils, was immerhin ganze 46% Fett in der Gesamtnahrung ausmachen kann.“
      Also 46% der Gesamtnahrung. Das entsprechende Produkt dafür wäre zum Beispiel Hühnerhaut.
      Übrigens ist es so, daß fettreicheres Fleisch im Verhältnis zum Fett einen niedrigeren Flüssigkeitsgehalt hat, aber nicht wesentlich weniger Protein. Der Feuchtigkeitsgehalt von Fleisch kann zwischen 55 und 70% betragen. (Beispiel 100g Gans: Kohlenhydrate: 0,0 g, Fett: 31,0 g, Eiweiss: 15,7 g, Wasser: 51,2 g)
      In dem Artikel sind alle Werte auf die normalfeuchte Gesamtnahrung bezogen, wenn es auf die Trockenmasse bezogen wäre (wie in den KH Artikeln) würde es explizit dabeistehen.
      Die Frage nach dem optimalen Fettgehalt beantwortet der Artikel unter:
      „Für die Standardkatze (4kg, normal aktiv, mittleres Alter, hat ein Zuhause) liegt der optimale Fettgehalt in der goldenen Mitte, also bei 10-15%. Man darf nicht vergessen, daß bei Streunerkatzen nicht nur für die Bewegung allein Energie benötigt wird (Streuner verbringen ca. 6 Stunden des Tages mit Beutetierfang) sondern auch für z.B. das Frieren bei Kälte und die Fortpflanzung. Der hohe Fettgehalt bei Streunerkatzen ist bei Einbeziehen aller Energie benötigenden Vorgänge wiederum nicht so erstaunlich.“

      -> also optimal für eine normale Hauskatze sind 10-15%. Dies muss natürlich auf die Portion umgelegt werden. Katzen können durchaus bei wenig Aktivität und zu vielen Kalorien zunehmen. Mehr Fett bedeutet zwangsläufig eine kleinere Gesamtportion.

      Hilft Dir das weiter?

      LG Silke

      • the3cats+1
        15 Dez 2013

        Hallo Silke,

        danke für deine schnelle Antwort. Ich denke der Knoten in meinem Gehirn löst sich jetzt etwas. Aber Katzen können tatsächlich bis zu 46% Fett in der Nahrung vertragen? Ich hatte meinen mal Lammbauch mit 19% Fett vorgesetzt und sie haben sich jedes Mal danach übergeben müssen. Erst dachte ich, es würde am Lamm liegen, als ich allerdings magere Hühnerbrust drunter gemischt habe, wurde alles problemlos drin behalten. Seither mische ich Lammbauch immer mit magerem Fleisch und es funktioniert einwandfrei. Will mir gar nicht ausmahlen, was bei 46% Fett passieren würde.. o.O Daher hab ich auch ein Bisschen daran gezweifelt, dass sich die 46% tatsächlich auf die Feuchtmasse beziehen könnten…

        So, aber ich fühle mich jedenfalls, was das Fett angeht, jetzt etwas gebildeter. Vielen Dank dafür 🙂

        Liebe Grüße,
        Steffi

      • the3cats+1
        15 Dez 2013

        Hallo Steffi,
        irgendwo im Artikel steht auch, daß man höhere Fettmengen langsam einschleichen sollte. Der Sprung von unter 6% Fett in Hühnerbrust oder Putenbrust auf 19% ist schon enorm. Ich habe hier Fleischsorten um 10-15% (Pute aus Putenoberkeule, Kaninchen, Lamm) und die werden problemlos vertragen. In der Studie wird sogar gesagt, daß davon auszugehen ist, daß auch höhere Fettgehalte vertragen würden. Dauerhaft so hohe Mengen sind für unsere verwöhnten Hauskatzen (auch wenn sie Freigang haben) natürlich utopisch. Daß dies merkwürdig erscheint liegt aber auch daran, daß wir Menschen bevorzugt aus Kohlenhydraten Energie ziehen. Was uns das Müsli ist, ist den Katzen das Fett. Das ist nur die übliche Denkblockade, weil wir von uns Menschen auf die Katze schließen. Bei uns Menschen sagt auch keiner: „Boah, hast Du jetzt 46% Kohlenhydrate gegessen?“

        Generell muss man natürlich zusehen, daß der Körper mit der Bildung von Enzymen und Gallensekret nachkommt. Wo die Bauchspeicheldrüse bei einer „trainierten“ Katze keine Probleme hat sind plötzliche hohe Gaben natürlich immer ein Problem. So auch bei der Umstellung von kommerziellem Futter auf Rohfleisch. Von Rohfleisch erbrechen auch viele Katzen, die es nicht gewohnt sind. Deswegen steht in amerikanischer Literatur nahezu überall, daß man während einer Umstellungsphase Verdauungsenzyme und Prebiotika sowie Probiotika dazufüttert, damit die Katze den kompletten Bausatz vorrätig hat um „ihre“ Verdauungssekrete zu bilden, also sowas wie eine Starthilfe. Das ist hier völlig unbekannt. Da kommt auch noch ein Artikel drüber. Wenn Deine Katzen von zu viel Fett erbrechen liegt die Vermutung nahe, daß dies bei einer gleichzeitigen Gabe von Verdauungsenzymen nicht geschehen würde.

        LG Silke

  7. Julia
    12 Mrz 2014

    Hallöchen,

    ich bin auf deinen super Beitrag gestoßen, da ich gerade viel über Fette und das Katzentier lese.
    Meine kleine Uschi leidet nämlich an Gallenproblemen, sie darf daher nicht so viel Fett bekommen.
    Zur Zeit bekommt sie nur Hühnchenfleisch mit Karotten ohne Fettzusatz. Das ist ja aber viel zu wenig gehaltvoll. Nur leider bin ich überfordert was den Fettgehalt angeht bei diesen Erkrankungen. Bist du da bei deinen ganzen Recherchen auf irgendwas in dem Zusammenhang gestoßen? Würde mich freuen, falls ja, wenn du mir bescheid gibst.
    Ich habe auch das Krillöl hier rumstehen. Zählt das denn auch als Fett im Zusammenhang mit der Katzennahrung? Ich wollte anfangen ihr davon homöopathische Mengen unter´s Fleisch zu geben und nach und nach zu steigern.
    Leider hat sie jedes Mal wieder mit einem Gallenstau reagiert, sobald sie ein Futter nicht vertragen hat (was wohl hauptsächlich mit dem Fettgehalt zu tun hat).
    Also ich würde mich sehr freuen, falls du was weißt, wenn du es an mich weiterleiten könntest 🙂

    Alles Liebe und vielen Dank für den toll recherchierten Beitrag!

  8. Heike
    10 Mrz 2015

    Hallo,
    dieser letzte Post von Julia beinhaltet genau die Fragen, die mit beim Lesen des Artikels durch den Kopf gegangen sind.
    Mein Kater hat chronische Pankreatitis und bekommt seit Januar nur gegarte Hühnerbrust, Putenbrust und mageres Kalb mit Karotte. Das verträgt er soweit gut. Rohes Fleisch dagegen verträgt er nicht mehr.
    Ich habe weder Lachs noch Krillöl am Futter, weil ich wirklich nicht weiß ob ihm das guttut. Nun frage ich mich ob es nicht doch sinnvoll wäre es ihm zum Futter zu geben, denn evtl könnte das bei einer Pankreatitis ja die Entzündung helfen herunterzufahren….wenn ich den Artikel richtig verstanden habe.

    LG Heike

    • the3cats+1
      14 Mrz 2015

      Hallo Heike,
      bekommt er denn Enzyme zusätzlich? Das würde ihm die Nahrungsverarbeitung ja um einiges erleichtern.
      Was Lachsöl und Krillöl angeht fragst Du sicher, weil man bei der Pankreatitis fettarm füttern soll? Nun, Fettsäuren braucht der Körper natürlich und Fettsäuren schlagen auch nicht dem „Fettkonto“ zu Buche. Du kannst bzw. solltest die sogar füttern. Den Krillölartikel hast Du gelesen? Krillöl hat ja noch den ein oder anderen Vorteil gegenüber Lachsöl und wäre hier vielleicht besser geeignet.
      *Zwinkeraugen* Jasper

      • Heike Hutmacher
        14 Mrz 2015

        Hallo,
        nein, er soll keine Enzyme bekommen, da er nicht an einer Insuffizienz leidet, sondern „nur“ unter einer Entzündung.
        Ok, daß Fett und Fettsäuren zwei Paar Schuhe sind, weiß ich.
        Ich gebe zu seiner gegarten Hühner- oder Putenbrust Felini Complete oder TC Instinct dazu. In letzterem ist Lachsöl enthalten (früher Krillöl) und da wüßte ich jetzt nicht ob ich noch zusätzlich etwas zum Futter geben sollte…eher nicht.
        Beim FC könnte ich es aber versuchen.
        Gibt es Kriterien, nach denen man die Qualität von Krillöl beurteilen kann? Es gibt ja da doch erhebliche Preisunterschiede.
        Gruß Heike

Maunz uns was...

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