Jasper: Eine Insel in der Dose und ein tiefes, tiefes Tal… [Das Wasser in der Katzenfutterdose]

Jasper: Eine Insel in der Dose und ein tiefes, tiefes Tal… [Das Wasser in der Katzenfutterdose]

Auch im Jahr 2015 gibt es etliche Wissenslücken, die munter verbreitet werden, als gäbe es kein Morgen. Eine davon wollen wir uns heute mal rauspicken und näher betrachten: Das Wasser in der Dose. Hier ist natürlich die Katzenfutterdose gemeint. Ist aber bei Hundefutter nicht wirklich anders.

Drum prüfe, was sich ewig bindet!

Bevor wir zum Wasser selbst kommen, erklären wir euch nochmal kurz, was Kaltabfüllung und Heißabfüllung bedeuten. Das ist nicht unwichtig für das spätere Verständnis.

Bei der Heißabfüllung wird das Katzenfutter erst in einem großen Kessel zusammengebraut – mit allen Zutaten bei bis zu 85° C. Und wenn das Ganze fertig gebruzzelt ist, dann wird es in die Dose abgefüllt, ggf. kurz bedampft, damit ein Unterdruck erzeugt werden kann und die Dose wird dann sofort verschlossen. Anschließend wird es noch eingekocht, also konserviert – wie die Oma das früher mit der Kirschmarmelade gemacht hat – allerdings bei höllischen 121° C, damit auch wirklich alle Sporen, Keime, etc. beseitigt sind, die Botulismusgefahr verhindert und ein Unterdruck erzeugt wurde, der für die lange Haltbarkeit maßgeblich ist.

Bei der Kaltabfüllung werden alle Zutaten KALT in die Dose gefüllt, bei kalten 4° C und – ihr ahnt es vermutlich schon – die Dose verschlossen. Jetzt habt ihr also eine 4° C kalte Fleischmasse in einer geschlossen Dose. Und ihr ahnt es vermutlich – diese muss jetzt natürlich sterilisiert und konserviert werden, wobei so nebenbei die Fleischmasse darin gart. (Tut sie natürlich nicht nur nebenbei – das wird mit Argusaugen überwacht – aber schonender als die Heißabfüllung ist es für den Doseninhalt dennoch.)

Mich dürstet es. Lass mich von Deinen Lippen trinken!

Bevor wir zu des Pudels Kern kommen, quatschen wir mal noch ein wenig über das Wasser. Sicher habt ihr ja schon alle mal einen Blick auf ein Dosenetikett geworfen und dabei festgestellt, dass es da sog. Analysewerte auf der Dose gibt. Da steht dann hinter dem Makronährstoff Wasser, welche hier gerne als „Feuchte“ oder „Feuchtigkeit“ bezeichnet wird, meist eine Zahl um die 80%. Mal sind es 79%, mal sind es 83%. In seltenen Fällen kann es auch mal 67% oder 73% oder irgendeine andere Zahl sein.

Mehr ist immer besser! Oder?

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Jasper: Die Trockenfutter-Pressemitteilung

Jasper: Die Trockenfutter-Pressemitteilung

Damit das rund ist und weil unsere Leser nicht alle bei Facebook sind, posten wir das Bild hier auch nochmal, nachdem das bei Facebook schon seine Kreise gezogen hat.

Und zwar geht es um die Trockenfutter-Pressemitteilung von MARS Petcare aus 2011, die irgendwie viel zu wenig verbreitet wurde und welche uns zu folgendem Bild inspiriert hat:

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Jasper: Mama, ich kann meine Pfote nicht mehr bewegen! [Clostridium Botulinum in der Katzenernährung]

Jasper: Mama, ich kann meine Pfote nicht mehr bewegen! [Clostridium Botulinum in der Katzenernährung]

Uih, das wäre natürlich worst case, wenn ich hier nicht mehr aktiv an der Essenszubereitung teilnehmen könnte. Dann würde Mama ja machen wie sie meint. Das kann nicht richtig sein!

Damit das nicht dazu kommt haben wir euch mal alle Informationen zusammengesucht, die im Zusammenhang mit „dem Ding“ erwähnenswert sind und auch warum und wieso und was passieren kann.

Das Bakterium Clostridium Botulinum kennt ihr eher umgangssprachlich als ‚Botulismus‘ oder ‚Botulinumtoxin‘ und einige wenige Dosenöffner kennen das auch aus kosmetischen oder medizinischen Gründen (natürlich NUR aus medizinischen, ne? Gegen eure Dystonie * vermut *) in ganz spezieller Form als BOTOX®.

Clostridium Botulinum ist aber mehr, damit wird nämlich eine ganze Gruppe bezeichnet und das gibt auch unglaublich viel interessantes zu berichten – viel schwarz und weiß, mehr schwarz als weiß *zugeb* – und auch ganz viel grau. Und das graue und das schwarze – und wenig weiße, das gucken wir uns jetzt mal näher an.

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(grau und schwarz und ganz wenig weiß)

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LiJaLuJi: Die 10 häufigsten Gründe für Tierarztbesuche in 2014 [VPI – Veterinary Pet Insurance]

LiJaLuJi: Die 10 häufigsten Gründe für Tierarztbesuche in 2014 [VPI – Veterinary Pet Insurance]

Von einer der größten amerikanischen Tierversicherungen, der VPI, wurden jetzt endlich die Zahlen aus 2014 veröffentlicht. Diese umfassen alle Erkrankungen, bei denen die Versicherung die Leistungen übernimmt. In diese Statistik fliessen 525.000 Fälle (Katzen und Hunde) mit Gesamtkosten von 68 Millionen Dollar ein.

Wir haben die letzten Jahre bereits darüber berichtet, im letzten Beitrag aus 2014 haben wir sogar ein bisschen mehr über die möglichen Ursachen geschrieben, die bei fast allen Fällen definitiv ernährungsbedingt sind und theoretisch sogar bei allen Erkrankungen auch ernährungsbedingt sein könnten.

Hier nochmal die Zahlen von 2013 aus dem letzten Artikel:

1. Erkrankungen der Blase/Harnwege
2. Zahn(fleisch)erkrankungen
3. Chronische Nierenerkrankungen
4. Schilddrüsenüberfunktion
5. Magenbeschwerden/Erbrechen
6. Diabetes
7. Darmbeschwerden/Durchfall
8. Lymphome
9. Infektion der oberen Atemwege
10. Hautallergien

Und hier jetzt die aktuellen Zahlen aus 2014 für Katzen:

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Jasper: Ri-Ra-Raspel! [Lebertrick in der Rohfütterung]

Jasper: Ri-Ra-Raspel! [Lebertrick in der Rohfütterung]

Die Mama hat ja viele Ideen und manche sind ganz schön komisch (viele Ideen bekommt ihr ja gar nicht mit *Augen roll*). Jetzt ist sie mal wieder von einer Tchibo-Bestellung inspiriert worden, wie man etwas auf die kätzische Rohfütterung ummünzen kann und alle Beteiligten einen Nutzen daraus ziehen können. Eine win-win-Situation sozusagen.

Und die Mama läuft mal wieder mit einem debilen Grinsen im Gesicht herum. Meinetwegen. Erklären wir den heutigen Tag mal zum Frauchen-Glücklichmach-Tag. Reicht ja dann für die nächsten 365 Tage auch wieder *find*_the3cats_2015_01_31_8421

Das Objekt, das inspiriert hat, ist ein Kräuterpresslingmachding – oder so. Da kann man Kräuter reinfüllen und die dann zu kleinen runden Scheiben pressen. Oder das Ding ganz voll machen und dann – jetzt kommt’s – die Kräuter über einer Raspel von dem Klotz abraspeln.

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Jasper: Die etwas andere Hühnerbrühe für kränkelnde Katzen – „Bone Broth“

Jasper: Die etwas andere Hühnerbrühe für kränkelnde Katzen – „Bone Broth“

In Deutschland ist die Hühnersuppe oder Hühnerbrühe genauso bekannt wie auf der ganzen Welt, um hilfreich bei allen möglichen Erkrankungen zu sein. Und genauso vielfältig wie die Länder in denen sie bekannt ist, sind die Zubereitungsmethoden.

Bei uns in Deutschland wird die meist ganz langweilig mit etwas Gemüse und einem Suppenhuhn gemacht. Fährt man in Richtung Asien kommen irgendwann auch Ingwer und Koriander hinzu und eine gewisse Schärfe. Schippert man in die USA wird die Hühnerbrühe wieder anders zubereitet – und für Katzen haben die Amis sie auch schon meisterlich entwickelt, weswegen die sogar in einigen Tierkliniken oder von Tierärzten empfohlen wird, die ansonsten ganz klassisch schulmedizinisch tätig sind.

Diese „etwas andere“ Hühnerbrühe finden wir für einen Karnivoren viel logischer als die deutsche Variante – oder die Moro’sche Karottensuppe, sodass wir sie euch hier einmal vorstellen wollen. Und dazu haben wir die natürlich „live“ ausprobiert.

Aber zunächst beschäftigen wir uns mal mit den Inhaltsstoffen und warum diese Variante besser geeignet ist als andere.

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Linus: Der Monsterkürbis [Kürbis fürs B.A.R.F.]

Linus: Der Monsterkürbis [Kürbis fürs B.A.R.F.]

Vor 2 Wochen kam die Mama endlich auf die Idee uns wieder leckeren Kürbis für unser Rohfutter herzustellen.

Die hat über das letzte Jahr alle kleinen Gläschen gesammelt, die ihr zwischen die Finger kamen. Für uns gibt es ja regelmäßig Kürbis oder weiße Karotte aus Babygläschen, weil die genau so praktisch sind wie die Mama faul ist. Das schmeckt auch echt lecker, aber einen Unterschied zum selbstgemachten gibt es ja dann doch.

Also hat die Mama beschlossen selber Kürbis ‚zu machen‘. Eigentlich wollte sie den Kürbis einkochen in diese Babygläschen, war dann aber total unsicher wie lange die halten und ob man die Gläschen dafür überhaupt nehmen kann. Von den kleinen Weck-Gläsern hatte sie nicht genug. Man braucht ja immer nur so einen Teelöffel pro Katze.

Also beschloß sie den erst zu dünsten und dann einzufrieren. In Babygläschen. Dieser Kürbis kann zwar auch roh gegessen werden, aber um der Katze die maximale Verwertbarkeit anzubieten wird er bei uns erst gegart und dann püriert. Die Mama hält Kürbis übrigens für den besten Ballaststoff in der Rohfütterung.

Und so sah das aus:

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Ein Monsterkürbis. Ein HALBER! Fast 4,2 Kilo

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Jasper: Pfui Deibel! Oder: Leben am Minimum [Vegane Katzenernährung]

Jasper: Pfui Deibel! Oder: Leben am Minimum [Vegane Katzenernährung]

Da es immer mehr überzeugte Veganer gibt – was sicherlich eine gute Sache ist – und immer öfter auch die Phrase „Veganes Katzenfutter“ fällt – was keine gute Sache mehr ist – haben wir uns dazu entschlossen diesen Artikel zu schreiben.

Warum Menschen überhaupt davon ausgehen, dass Katzen keine Fleischfresser sind wundert uns immer wieder. Vermutlich liegt das an der Vorliebe für Milch und der Assoziation = kleines Wesen, das Milch liebt = kleines Menschenbaby = Pflanzenfresser. *möp* Ist aber falsch. Total hypersupermegafalsch.

Dass nicht nur die Katzenernährung von vielen als eine Art Religion betrachtet wird, sondern auch der Veganismus, wird besonders spannend, wenn diese beiden Welten aufeinanderprallen. *hibbel*

Da werden dann alle ethischen Komponenten in einen Topf geworfen, obwohl weder Veganismus noch die Katzenernährung von Hause aus etwas anderes als eine faktenbasierte Wissenschaft sind.

Die Fakten interessieren den Veganer dann meist auch nicht mehr. Da werden irgendwelche Menschen zu Ernährungsexperten umernannt, die einem vorbeten, dass Katzen auch ohne Fleisch am Leben gehalten werden können.Da gibt es den Hund X oder die Katze Y, die angeblich schon uralt sind. Gesehen hat die noch niemand.

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