Saanti: Schau mir in die Augen, Kleines! [Nystagmus bei Katzen]

Saanti: Schau mir in die Augen, Kleines! [Nystagmus bei Katzen]

Letztens hat die Mama bei meiner Dauerphase der Aufmerksamkeitsbettelei festgestellt, dass ich einen ganz leichten Nystagmus habe und war sofort besorgt. ‚Wurde er verprügelt? Geschlagen? Ist er aus dem 10. Stock gefallen?‘

Ich fand die Gedankengänge eigentlich gut, denn sie hätten mir sicher Zugang zu den unerschöpflichen Quellen der Leckerchenkiste verschafft. Warum das aber doch kein Grund zur Sorge ist und meine Leckerchenplanung wieder über den Haufen geworfen hat, lest ihr gleich. Zunächst erklären wir euch erstmal, was ein Nystagmus ist.

Als Nystagmus wird – genauso wie beim Menschen und anderen Lebewesen – ein Augenzittern bezeichnet, das sich bemerkbar macht, wenn die Katze ihren Blick fix auf einen Punkt gerichtet hat, sich der Kopf dabei gar nicht bewegt, aber die Augen in der Höhle ganz leicht bis hin zu ganz ausgeprägt schnell hin und her wandern.

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Saanti: Pummelfee äh Nähfee

Saanti: Pummelfee äh Nähfee

Die Mama macht seit Kurzem immer Spökskes mit mir, weil ich so verfressen bin und auch ziemlich zugelegt habe. Dennoch bin ich wider Erwarten im Katztralkörperbereich. Aber das Thema liefert fast schon genug Material für einen eigenen Blogbeitrag.

Letztes Wochende ergab es sich, dass die Mama plötzlich im Näh- ähh Esszimmer herumwerkelte und wir schon erahnen konnten, dass sie etwas größeres vorhatte.

Nachdem wir nämlich schon länger nicht mehr in der Hängematte an unserem Wandkratzbaum gelegen hatten, beschloss sie Abhilfe zu schaffen.

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Jeder normal denkende Mensch würde jetzt wahrscheinlich einfach die Hängematte waschen. Nicht jedoch die Mama, die findet das nämlich doof, dass man dazu jedes mal das Gestell auseinanderschrauben muss. Sie meint je mehr man schrauben würde, desto schlechter würde das halten:

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Also sollte eine neue Lösung her.

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Saanti: Hand in Hand for Cats – Katzen aus der Ukraine

Saanti: Hand in Hand for Cats – Katzen aus der Ukraine

Heute möchte ich euch mal vorstellen, woher ich eigentlich komme und wer meinen Popo lila gemacht hat (!)

Im Jahr 2014 entstand der Verein „Helping Hands for Cats“. In 2015 konnte der Verein dann auch eine gigantische Erfolgsbilanz vorweisen und insgesamt 95 Katzen in ein tolles, neues Zuhause vermitteln. Davon 68 Miezen aus der Ukraine und 27 Miezen aus Omsk. Darunter war auch ich fesche Mieze!

Nach viel Erfahrung in der zwischenmenschlichen Konfliktbewältigung (die man eigentlich gar nicht sammeln wollte) hatte sich der Verein dann Ende 2015 dazu entschieden, einen ganz neuen, sauberen Weg zu gehen und so ist am 17.01.2016 der neugegründete Verein „Hand in Hand for Cats“ entstanden, mit dem Schwerpunkt ‚Ukraine‘, der kurze Zeit später auch seine Gemeinnützigkeit erlangt hat.

In der Ukraine stehen 2 Städte im Vordergrund, das ist einmal die 2,85 Millionen-Hauptstadt Kiev, wo ich herkomme und zum anderen die 1,7 Millionen-Stadt Дніпропетровськ (Dnipropetrovsk), die schon wirklich sehr nah dran ist am Kriegsgeschehen. Ach ja, vergisst man ja so leicht, in der Ukraine herrscht immer noch Krieg (!) Trotz des Kriegsgeschehens mit prorussischen Gegnern ist das den Hand in Hand for Cats völlig schnuppe, die bildeten in der alten Vereinskonstellation mit dem dritten, wichtigen Städtchen nämlich eine friedvolle Einheit, denn das dritte Städtchen war Omsk in Russland. (Mittlerweile ist die Pflegestelle in Omsk mit einem ehemaligen Mitglied in dessen neuen Verein mit rübergezogen.)

HHfC_Bilanz 2015

Das liegt, wie einige von euch sagen würden, am Arsch der Welt, in Sibirien und da sagen sich vermutlich nicht mehr Fuchs und Hase ‚Gute Nacht‘ sondern Bär und sibirischer Tiger. Also fast so wie ich. * zwinker * Dennoch ist Omsk mit seinen 1,15 Millionen Einwohnern die siebtgrößte Stadt Russlands und ihr könnt erahnen, wie viele Katzen es dort zu retten gibt.

Die Katzen landen aus unterschiedlichsten Gründen ‚auf der Strasse‘, wo sie dann von Tatiana, Olja oder Irina aufgegriffen werden. Sei es, weil Tiere dort eh nicht viel wert sind. Sei es, weil die Leute nicht wissen, wie sie sich selbst durch den Winter oder einfach durch das Leben bringen sollen, sei es, weil sie aus Angst vor dem Krieg fliehen und dann eben ihre Haustiere nicht mitnehmen und ihrem eigenen Schicksal überlassen.

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Saanti: Was ist das denn für ein Irrenhaufen hier?

Saanti: Was ist das denn für ein Irrenhaufen hier?

Also echt mal. Erst verschleppen die mich aus dem Osten und dann ist hier alles anders. Sogar eine andere Sprache sprechen die hier. Auch wenn die neue Putze mich hier mit einem flotten Здравствуй (= Grüß Dich, gesprochen: Sdraßtwüij) aus ihren ausgegrabenen Russisch-Kenntnissen begrüßt hat, ist das doch alles sehr merkwürdig.

Wenn ich was von dem Rohzeug mampfe, dann leuchtet ihr Gesicht richtig. Brauchste keine Taschenlampe mehr. * schwör * In dem Moment, wo ich aber einen neuen Sprintrekord hinlege, weil ich die Doofu-Tüte (Anm.d.Red.: Doofu =  doofes Trockenfutter) rascheln höre, aus der es hier was zum Fummeln gibt, fällt aber jede Helligkeit von ihr ab. Egal, mir schmeckt es auch im Dunkeln. Alles, was dazwischen ist mampfe ich auch anstandslos. Komme halt aus dem Osten, da gibbet ja nix.

Gibt es natürlich genug, aber das vergessen die meisten ganz gerne. Was es dort nämlich momentan im Überfluss gibt, das ist Krieg. Und deswegen bin ich überhaupt hier gelandet.

Ich komme aus Kiev, das liegt in der Ukraine und ist noch ein bisschen weiter vom Krieg weg als das Städtchen Dnipropetrovs’k, aus dem die neue Futterfrau eigentlich die kleine Ivanka adoptieren wollte. Leider starb die bei der Kastra, was mich dann aber wiederum ein paar Wochen später ins Spiel brachte.

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