Jasper: Gespräche mit Mama. Über die Freiheit. Und das Leben.

Jasper: Gespräche mit Mama. Über die Freiheit. Und das Leben.

Letzte Woche ist ein Kumpel von uns gestorben. Der Mikesch. Ein Bilderbuch eines kätzischen Wanderpokals, der aber dann auf seiner letzten Stelle bleiben durfte. Der Mikesch hatte eine schwere Ataxie und war dadurch ein bisschen undicht hinten. Weil er aber seinen gesicherten Garten so liebte und freien Zugang dazu hatte, war er von Frühjahr bis Herbst fast ununterbrochen draußen. Er schlief dort, spielte dort, beobachtete das Leben um ihn herum und holte sich dort auch letztendlich den sehr dramatischen und tragischen Tod, dessen Einzelheiten wir euch ersparen werden.

Die Mama hatte dann mit der Tanja (der Mama vom Mikesch) telefoniert, die natürlich total traurig war und sich Vorwürfe gemacht hat, dass sie ja eigentlich gar nichts merken konnte aber trotzdem nichts gemerkt hat. Und die Mama hat dann versucht zu trösten und meinte dann: „Naja, wenn Du ihn gefragt hättest, ob er lieber ein kurzes Leben in seinem geliebten Garten mit einem tragischen Ende oder ein langes behütetes Leben im Haus hätte haben wollen, dann weißt Du doch, was er geantwortet hätte.“

Und ich fand das ziemlich faszinierend. Hinterher fragte ich die Mama dann:

„Sag mal, Mama, wie meintest Du das denn vorhin? Ich darf ja jetzt zum Beispiel nicht in den Garten, weil das hier bei uns total gefährlich ist. Ist das Leben vom Mikesch denn dann wertvoller (gewesen) als meins?“

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Jasper: 111 Katzen, die man kennen muss – und mich!

Jasper: 111 Katzen, die man kennen muss – und mich!

Ihr könnt euch sicher noch an meinen Aufruf von vor ein paar Wochen erinnern, wo ich mich um eines von 3 freien Kapiteln in dem Buch „111 Katzen, die man kennen muss“ beworben habe.

Dazu hatte ich meine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen eingereicht. Aus mir völlig unerklärlichen Gründen bin ich aber nicht genommen worden. Ihr wart vermutlich grad alle im Urlaub oder so, als abgestimmt wurde. (Bei denjenigen, die da waren, möchte ich mich nochmal überschwenglich bedanken.)

Kurze Zeit später war dann aber klar, dass ich doch genommen wurde. Als Scheibenlecker! Gut, ich hätte auch formatfüllendere Jobs perfekt auskleiden können, aber ich habe genommen, was ich kriegen konnte bin eben auch bei den einfachen Jobs der Beste.

Um es kurz zu machen: Ich bin also doch im Buch!

Besagtes ‚Buch‘ liegt schon eine ganze Weile hier rum, weil die Tippse immer meinte wir müssten „was ganz Besonderes“ daraus machen. Weil das Buch ganz besonders toll ist. Und wir uns alle ganz besonders freuen, dass ich dabei sein darf. (Also MIR war das ja klar, ne?) Also wollte sie ganz besonders tolle Fotos machen und einen ganz besonders tollen Text zu einem ganz besonders tollen Blogbeitrag vereinen. Weil die Gute aber die letzten Wochen ganz besonders viel zu tun hatte, ist das jetzt schon ganz besonders lange her und mittlerweile ist das auch schon ganz besonders peinlich. Wir haben nämlich nicht nur das Buch mit ganz besonderer Widmung bekommen, sondern einen ganz besonderen, persönlichen Brief.

Mein ukrainischer Kumpel Saanti zeigt euch schon mal, wie das Buch aussieht:

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Jasper: Du glaubst nie, was Pets Deli getan hat

Jasper: Du glaubst nie, was Pets Deli getan hat

Nach unseren Erfahrungen mit der Firma Etepetete, welche die sog. „Gemüseretterbox“ anbietet und bei der wir unsere schlechten Erfahrungen an die Facebookchronik gepostet hatten, die daraufhin gelöscht und wir geblockt wurden, fühlten wir uns genötigt, eine ausführliche Notiz darüber zu verfassen.

Nun hatten wir ähnliche Erfahrungen mit Pets Deli gemacht, bei der wir aber statt Notiz bei Facebook auch prima im Blog darüber berichten können, denn es handelt sich um einen Hersteller von Fertigbarf für Katzen – also Katzencontent – der ja hier im Blog bestens aufgehoben ist.

Am Dienstag poppte mal wieder diese unsägliche Pets Deli Werbung in unserer Facebook Timeline auf. Kennt ihr, oder? Diese farblich ausgebleichte Masse, die offenbar ein Nassfutter zeigen soll und die als vergleichende Werbung in Deutschland höchstwahrscheinlich gar nicht zulässig ist („Äpfel mit Birnen vergleichen“) und die schon viele Gemüter erhitzt hat. Allerdings nicht im positiven Sinne von Pets Deli.

Da Anika ja erst kürzlich im Haustiger-Magazin einen sehr ausführlichen und objektiven Testbericht zu diesem konventionellen Fertigbarf verfasst hat, (Wer sich dafür interessiert kann ihn hier nachlesen: Fertig-BARF im Haustiger-Test: Pets Deli) fühlten wir uns so frei und haben den über Mamas Account gleich mal unter der Werbung verbreitet:

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Jasper: 110 Katzen, die man kennen muss. Und mich.

Jasper: 110 Katzen, die man kennen muss. Und mich.

Menschenfreunde. Katzenkumpels. Stöckchenholer. Bewunderer.

Habe ich schon erwähnt, dass Du mein Lieblingsleser bist? Ja, genau Du!

Ich (der Kater, der nicht schleimt,) braucht Deine Hilfe. Ich habe mich nämlich beworben und Du kannst mir dabei helfen, dass ich den Job auch bekomme.

Es geht um das Buch, das fälschlicherweise „111 Katzen, die man kennen muss“ heisst. Richtiger wäre: „110 Katzen, die man kennen muss. Und mich.“ Ich kann nämlich einen Platz in diesem Buch bekommen. Und dazu brauche ich eure Hilfe. Liked mein Foto auf der Seite. Teilt mich.

Um Dir zu beweisen, dass ich der beste Kater für diesen Job wäre, habe ich Dir nochmal meine Bewerbungsunterlagen beigefügt: (Klick aufs Bild macht es groß)

Anschreiben Bewerbung Jasper

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Jasper: Der schlaue August [Geburtstagskalender beim KNW]

Jasper: Der schlaue August [Geburtstagskalender beim KNW]

Vergesst, was ihr jemals über den dummen August gehört habt. Jetzt kommt nämlich der schlaue August. Äh Jasper. Jasper. Ich meine natürlich der schlaue Jasper im schlauen August. So!

Das KNW (=Katzennetzwerk e.V.) geht dieses Jahr nämlich noch einen anderen Weg. Anstatt einen Einjahrsfliege-Kalender herauszubringen, hat das KNW einen immerwährenden Geburtstagskalender kreiert. Und ich bin ein Monatsmoppel äh model geworden. Und zwar vom August. Einen tollen Text hat man mir auch gewidmet. Und nicht nur mir, sondern auch allen anderen tollen, immerwährenden Miezen.

Auge an Hirn: kaufen

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Jasper: „50 Shades of Prey“ – A Story of Life

Jasper: „50 Shades of Prey“ – A Story of Life

Tja, war ganz schön ruhig hier die letzten Wochen, wa?

Das hat damit zu tun, dass die Mama ja neben ihrem 40 Stunden-Job den Blog, Katzvard und etliche andere Aktivitäten nebenbei macht und wenn dann was von denen ein bisschen zeitintensiver ist, wie z. B. der Spezial-B.A.R.F.-Kurs bei Katzvard, dann bleibt weniger Zeit für andere Dinge. Parallel zur Zeit sinkt auch die Motivation und die Mama sagt schon immer, wenn sie ein Typ für Burn-Out sei, dann wäre sie die erste mit Freizeit-Burn-Out.

Das Gute ist, dass die Mama und ich jetzt so unglaublich viel Wissen angehäuft haben, dass wir viele große Artikel mit der linken Pfote raushauen können. Also ich natürlich mit rechts, ich bin ja Linkspfoter.

Ausserdem haben wir beobachtet, dass es einen Boom an B.A.R.F.-willigen gibt, aber im Netz nur wenig leichte Kost dazu. Die zur Verfügung stehenden Quellen sind zumeist so langatmig, dass der NeuBARFer schon das Interesse an seiner eigenen Frage verloren hat, lange bevor die Texte zuende sind. Daher haben wir ein neues Projekt aus dem Boden gestampft, wo beide Seiten von profitieren. Die Mama muss viel weniger tippen und ihr müsst viel weniger lesen – bekommt aber trotzdem alle notwendigen Informationen. Mit einem neuen Projekt steigt auch wieder die Motivation und nicht nur die, denn dabei steigt dann auch der Anspruch von Lektion zu Lektion. Angedacht sind 50 Lektionen mindestens, um den „50 Shades“ gerecht zu werden. Und das sogar zweisprachig. In deutsch und englisch.

Ach, und keine Angst – natürlich habe ich der Mama mit meinem Wissen geholfen. Die wird also keinen Unfug erzählen. Ist alles von mir abgenickt. Oh, und keine Sorge, der Blog wird in Kürze auch wieder mit den üblichen Themen regelmässig gefüllt.

Hier geht es zur Seite (klick aufs Bild):
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Jasper: Eine Insel in der Dose und ein tiefes, tiefes Tal… [Das Wasser in der Katzenfutterdose]

Jasper: Eine Insel in der Dose und ein tiefes, tiefes Tal… [Das Wasser in der Katzenfutterdose]

Auch im Jahr 2015 gibt es etliche Wissenslücken, die munter verbreitet werden, als gäbe es kein Morgen. Eine davon wollen wir uns heute mal rauspicken und näher betrachten: Das Wasser in der Dose. Hier ist natürlich die Katzenfutterdose gemeint. Ist aber bei Hundefutter nicht wirklich anders.

Drum prüfe, was sich ewig bindet!

Bevor wir zum Wasser selbst kommen, erklären wir euch nochmal kurz, was Kaltabfüllung und Heißabfüllung bedeuten. Das ist nicht unwichtig für das spätere Verständnis.

Bei der Heißabfüllung wird das Katzenfutter erst in einem großen Kessel zusammengebraut – mit allen Zutaten bei bis zu 85° C. Und wenn das Ganze fertig gebruzzelt ist, dann wird es in die Dose abgefüllt, ggf. kurz bedampft, damit ein Unterdruck erzeugt werden kann und die Dose wird dann sofort verschlossen. Anschließend wird es noch eingekocht, also konserviert – wie die Oma das früher mit der Kirschmarmelade gemacht hat – allerdings bei höllischen 121° C, damit auch wirklich alle Sporen, Keime, etc. beseitigt sind, die Botulismusgefahr verhindert und ein Unterdruck erzeugt wurde, der für die lange Haltbarkeit maßgeblich ist.

Bei der Kaltabfüllung werden alle Zutaten KALT in die Dose gefüllt, bei kalten 4° C und – ihr ahnt es vermutlich schon – die Dose verschlossen. Jetzt habt ihr also eine 4° C kalte Fleischmasse in einer geschlossen Dose. Und ihr ahnt es vermutlich – diese muss jetzt natürlich sterilisiert und konserviert werden, wobei so nebenbei die Fleischmasse darin gart. (Tut sie natürlich nicht nur nebenbei – das wird mit Argusaugen überwacht – aber schonender als die Heißabfüllung ist es für den Doseninhalt dennoch.)

Mich dürstet es. Lass mich von Deinen Lippen trinken!

Bevor wir zu des Pudels Kern kommen, quatschen wir mal noch ein wenig über das Wasser. Sicher habt ihr ja schon alle mal einen Blick auf ein Dosenetikett geworfen und dabei festgestellt, dass es da sog. Analysewerte auf der Dose gibt. Da steht dann hinter dem Makronährstoff Wasser, welche hier gerne als „Feuchte“ oder „Feuchtigkeit“ bezeichnet wird, meist eine Zahl um die 80%. Mal sind es 79%, mal sind es 83%. In seltenen Fällen kann es auch mal 67% oder 73% oder irgendeine andere Zahl sein.

Mehr ist immer besser! Oder?

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Jasper: Das Böötchen – Ein Selbstnähprojekt

Jasper: Das Böötchen – Ein Selbstnähprojekt

Damals, noch vor dem Balkon, wurde die Mama mal wieder von der Marlene angefixt. Die Marlene ist ja so’n bisschen die „deutsche Kate“ , ne? Immer, wenn es was neues zu Spielen oder eine andere Catification gibt, dann kennt die Marlene die als Erste. Und die Mama als Zweite. Und hat das dann oft als Erste. * kicher *

Im März ging es aber um was ganz anderes, nämlich um was zum Selbermachen. Ein Böötchen. Die Mama ist darauf aufmerksam geworden, weil ein total cooles Stoffböötchen irgendwie verlorengegangen ist auf dem Weg zur neuen Bootseignerin, und man zuletzt bei Zalando mitfieberte, ob die das wieder rausrücken würden, nachdem es dort einen ungeplanten Abstecher hingemacht hatte. Ist das damals eigentlich angekommen?

Auf jeden Fall fand die Mama das Böötchen total cool und  hatte dann bei der „Werft“ angefragt, ob die auch so eins nähen würde und was das koste und da hatte die Mama schon im Shop rumgeschaut und bevor sie bestellen konnte, hatte die Marlene eine viel bessere Idee. Die hat ihr dann die „Mutterwerft“ für das Böötchen verraten, quasi wo man den Konstruktionsplan bekommt.

Und zwar bei der Ann-Kristin im Shop: Schnittmuster Böötchen bei Mikamako

Das Schnittmuster bekommt man dann als ebook, muss die Seiten ausdrucken und zusammenkleben und dann kann man mit der Anleitung zusammen loslegen. Bis zu 10 Böötchen dürfte man im Jahr verkaufen, werden es mehr, dann kauft man einfach noch eine Lizenz dazu und kann dann Böötchen nähen und verkaufen soviel man möchte. Eine spannende Idee für Nähbegeisterte in Tierschutzvereinen, um alte Jeanshosen zu recyclen und die Böötchen unters Volk zu bringen.

Für 2-3 Stündchen Näharbeit kann man da schon einige Euros für nehmen.

Nun denn.

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