Jasper: Achtung fettig! [Fett in der Katzenernährung]

Jasper: Achtung fettig! [Fett in der Katzenernährung]

Die Frage ist jetzt nur: Und wo ist das drin? Was für Fette nimmt man denn nun wofür?

Wir haben zur Auswahl:
P: Pflanzenöle
T: Tierische Öle/-Fette
F: Fischöl
M: Milchfett

Pflanzenöle kann man auf 3 Arten gewinnen:
– Durch Pressung, bei der das Öl aus dem Kern herausgepresst wird. Wenn die Kerne nicht vorher erhitzt werden, um die Ausbeute zu erhöhen, spricht man von der sog. Kaltpressung. Es können jedoch auch bei der Kaltpressung Temperaturen von bis zu 75 Grad entstehen. Die Rückstände sind hart gepresste Stangen, die man auch noch weiter verwenden könnte z.B. als Ballaststoff. Die vorherige Erhitzung wird als kritisch angesehen, da durch die große Hitze Schadstoffe freigesetzt werden und das Öl anschließend wieder gereinigt werden muss. Biowaren unterliegen noch etwas strengeren Regularien.
– Durch Zentrifugation, bei der die Rohware zerkleinert wird und mit lauwarmem Wasser  vermischt, bevor das Öl dann herausgeschleudert und nachfolgend vom Wasser getrennt wird. Dieses Verfahren wird heute zumeist bei Olivenöl eingesetzt.
– auf dem kombinierten Weg der Pressung in Zusammenarbeit mit Chemie, dabei wird mittels Lösungsmittel „Hexan“ (welches wie alle Lösungsmittel giftig ist) das Fett chemisch aus der Saat herausgelöst und das ganze dann auf 140 Grad erhitzt, wobei  das Hexan verdampft und mit ihm verabschieden sich auch alle wertvollen Nährstoffe. Ebenso verbleibt ein winziger Teil des Hexans im Öl, das ist laut Lebensmittelrecht zulässig.

Die Tierischen Fette entstehen, wenn die entsprechenden Fettteile des Tieres (Flomen) bei geringer Hitze unter Druck durchgefiltert werden, entweder durch „Trockenschmelze“ bei ca. 115 Grad oder durch „Dampfschmelze“ bei deutlich niedrigeren Temperaturen. Die Dampfschmelze ist das bessere Verfahren, wenn eine höhere Qualität gewünscht wird.

Milchfett entsteht, wenn das Milchfett von der Rahm getrennt wird. Milchfett hat ein eher ungünstigeres Fettsäuremuster, vor allem, wenn die Kühe nicht mit Pflanzen ernährt wurden, weswegen Milchfette bei der Rohfütterung eine eher untergeordnete Rolle spielen sollten.

Fischöl wird durch Erhitzen, Auspressen, Ausschmelzen oder einfaches Ausklopfen gewonnen. Fischöl wird auch „Tran“ genannt. Bei Fischölen könnte noch der Aspekt der Schwermetalle wie z.B. Quecksilber Beachtung finden.

Eingangs haben wir uns ja gefragt, wie „risikoreich“ das jeweilige tierische Fett sein mag. Umweltschadstoffe  und Gifte wie Dioxine lagern sich teilweise bevorzugt in der Fettschicht eines Tieres ab. Wir haben versucht herauszufinden wie belastet die Fette sein könnten, haben aber nur Artikel und Berichte von offiziellen Organen gefunden, die eigentlich alle sagen, daß bei den regelmäßig stattfindenden Kontrollen und den verbesserten Testverfahren die Schadstoffbelastung eher rückläufig ist. Es hängt also nur zu einem geringen Teil vom Ausgangsmaterial ab, wie „schlecht“ das jeweilige Fett ist, zum Hauptteil aber vom jeweiligen Herstellungsverfahren. Die „Bio“ Ethik setzt übrigens nicht nur auf einen natürlichen Umgang mit den Ausgangsstoffen (keine Pestizide, artgerechte Ernährung) sondern hat sich auch die schonenderen Herstellungsverfahren auf die Fahne geschrieben. So dürfen selbst bei der Kaltpressung 60 Grad „Kerntemperatur“ nicht überschritten werden, für bestimmte Öle sogar nur 40 Grad – und die haben wir teilweise auch im Sommer.

Ein Hauptproblem aller Öle und Fette ist, daß sie schnell ranzig werden können. Manche sind aber auch über Monate stabil. Man sollte sie – um die Ranzigkeit zu vermeiden und um so lange wie möglich etwas von den teilweise sehr teuren Ölen zu haben – diese immer an einem dunklen kühlen Ort aufbewahren. Die Öle sind als „Langketten“ zudem auch hitzeempfindlich. Bei Katzen sollte man also lieber zur kleineren Flasche zurückgreifen.

Nachfolgend einmal ein paar gewöhnliche und ein paar außergewöhnliche Öle aufgeführt.

(T) Schweineschmalz
Bei Schweineschmalz besteht keine Gefahr, daß dieses den Aujeszky-Virus enthält, da dieser bei Hitze abgetötet wird.
(T) Gänseschmalz
Herkömmliches Gänseschmalz enthält für eine festere Konsistenz auch 10% Schweineschmalz. Gänseschmalz sollte wie jedes Fett immer pur gegeben werden, ohne Gewürze oder Zwiebeln
(T) Entenschmalz

(T) Rindertalg
ist quasi der „Rinderschmalz“, hat nur einen höheren Schmelzpunkt und wird daher Talg genannt.
(T) Rinderfettpulver
Tja, dies ist eines der wenigen „Fette“ bei dem wir nicht viel gefunden haben. Wir wissen nicht, wie es hergestellt wird und ob es als Fettzugabe taugt. Was wir wissen ist, daß die verfügbaren Produkte meist 20% Traubenzucker/Glucose enthalten und allgemein als guter Animationsstoff gelten, die Katze zum Fressen zu bewegen. Sobald wir weitere Erkenntnisse haben werden wir sie ergänzen.
(T) Geflügelhaut allgemein, (T) Hühnerhaut

Die Haut von Geflügel ist sehr fettreich. Hühnerhaut hat einen Fettanteil von 41%. Der Rest besteht aus Wasser (46%) und Proteinen (12%). Mit Haut als Fettzugabe hat man das Problem, daß man etwas mehr dazugeben muss um auf den Fettwert zu kommen und Geflügelhaut aber einen ungünstigen Arachidonsäurewert aufweist, sowie den höchsten Linolsäurewert bei den tierischen Fetten überhaupt (8,4g/100g). Im Vergleich dazu: Muskelfleisch enthält im Durchschnitt 0,4g Linolsäure (LA)  auf 100g. Dadurch ist der Überschuss an Omega 6 Fettsäuren zu unnatürlich um sinnvoll ausgeglichen werden zu können. Bei artgerecht ernährten Hühnern wird es weniger dramatisch aussehen, leider liegen uns dazu keine Werte vor um irgendeine Empfehlung abgeben zu können. Eine kleine Empfehlung können wir aber durchaus geben: Bei Rezeptempfehlungen in amerikanischen Büchern finden wir oftmals, daß nur ein Drittel der Haut drangelassen wird, der Rest wird entfernt.
(T) Hammelfett, (T) Pferdefett
wird wie die anderen Fette hergestellt, mehr haben wir dazu nicht gefunden. Eine Bezugsquelle ebenfalls nicht. Der Nährstoffgehalt dürfte ähnlich wie bei den anderen Fetten sein. Ihr wisst mehr? Her damit!
(T) Fettabschnitte (ausser Schwein)
Zu Fettabschnitten muss man nur wenig sagen. Diese kann man entweder selbst herstellen oder beim Metzger seines Vertrauens nachfragen. Da Fettreste vom Schwein noch den Aujeszky-Virus enthalten könnten ist Vertrauen auch angebracht.
(M) Butter
Besteht zu ca. 82% aus Milchfett und darf nicht mehr als 16% Wasser enthalten. Butter enthält auch Milchzucker, was man bei empfindlichen Katzen berücksichtigen sollte.
(M) Butterschmalz
Beim Butterschmalz wurden der Wasseranteil, das Milcheiweiß und der Milchzucker bei ca. 90 Grad entfernt und es so zum „Butter-Reinfett“ gemacht. Durch Zugabe von Wasser könnte es wieder in Butter zurückverwandelt werden.
(M) Ghee
Ist ähnlich wie Butterschmalz ein „Butter-Reinfett“. Ghee wird bei Temperaturen über 100 Grad entwässert und ist nicht wieder zu Butter zurückverwandelbar.
(F) Lachsöl
Über Lachsöl kann man hier vermutlich das Meiste schreiben. Daß es auf die Qualität ankommt wisst ihr bereits. Vielleicht auch, daß Zuchtlachse sogar mit Farbstoffen gefüttert werden, damit das Fleisch schön rosa ist? Wildlachsöl in der Flasche ist eher selten. Lachsöl ist in der Regel nur wenige Wochen haltbar. Ob man da vielleicht doch wieder Kapseln ansticht ist durchaus eine Überlegung wert.
(F) Krillöl
Krillöl wird von antarktischem Krill gemacht, das sind quasi kleine Krebse, die dort nahezu unbegrenzt vorkommen, wo aber trotzdem genau darauf geachtet wird, den Walen das notwendige Futter nicht wegzunehmen. Mit Krill wird schon ewig geforscht, das Öl ist nur ein Produkt, was in den letzten Monaten mit viel Werbung vorangetrieben wird. Vermutlich müssen die Forschungen jetzt irgendwie finanziert werden… Alles weitere über Krillöl und ein paar Updates zum Fischöl findet ihr im eigenen Krillöl-Artikel.
(F) Grünlippmuschelöl
Die Muschel zählt als „Meeresfrucht“ eher in die Kategorie Fischöle. Auch hier sind der DHA und EPA Gehalt höher als bei den Fischölen, man spricht sogar von 7 mal. Wer in Neuseeland Urlaub macht kann sich garantiert mit dem „besten Stoff“ eindecken, hier ist es eher unbekannt, aber durchaus interessant!
(P) Algenöl
Ist relativ interessant, da Algen als Meerespflanzen bereits DHA enthalten. Und davon nicht wenig. Das Algenöl wird wie andere Pflanzenöle gewonnen, wenn auch nicht „kaltgepresst“. Dazu gehört auch das Verfahren mit Hexan. Algenöl ist zumeist nur als Kapsel erhältlich und wird gerne das „vegane Fischöl“ genannt. Pures Algenöl haben wir nicht gefunden, jedoch viele Varianten, die zumeist Trägersubstanzen wie Sonnenblumenöl enthalten. Der Sinn ein Omega 3 Produkt in einem Öl mit besonders schlechtem Omega 6 zu Omega 3 Verhältnis (126:1) anzubieten ist uns ein Rätsel. Ebenso fehlt die EPA, weswegen Algenöl für Katzen ungeeignet ist.
(P) Weizenkeimöl
Hat einen natürlich hohen Gehalt an Vitamin E und steht deswegen mit auf der Liste. Einerseits um dafür zu sorgen, daß die anderen Fette und Öle im Futter nicht ranzig werden, als auch um den Vitamin E Bedarf innerhalb des Körpers zu decken. Eine andere Funktion hat Weizenkeimöl nicht. Man könnte genauso gut reine Vitamin E Tropfen verwenden.
(P) Borretschöl, Nachtkerzenöl
Diese beiden Öle haben einen hohen Gehalt an Gamma-Linolensäure, welche bei Hautproblemen eine große Rolle spielt. Für die Erfüllung der Bedarfswerte spielen die Öle ansonsten keine wirkliche Rolle
(P) Kokosfett
Kokosöl hat einen hohen Anteil an Laurinsäure. Man sagt der Laurinsäure eine tolle Wirkweise gegen Parasiten (innen und außen) nach. Für die Erfüllung der Bedarfswerte spielt auch Kokosöl ansonsten keine große Rolle

Man sieht also, daß man von den Pflanzenölen nur die mit dem höchsten Gehalt an einzelnen Fettsäuren, die einen zusätzlichen Nutzen haben sollen, verwenden sollte. Bei den Fettsäuren gibt es neben den genannten noch weitere, die auch einen Nutzen für die Katze haben könnten. Die Fischöle dienen lediglich dem Omega 3 Ausgleich, das Milchfett ist nicht ganz optimal, weswegen das „Fett“ in Rezepten durch eines aus der Gruppe der „tierischen Fette“ ausgeglichen werden sollte. Hühnerhaut und Rinderfettpulver bilden die Ausnahme und sollten eher nicht oder nur wenig verwendet werden. Bei allen anderen kann man davon ausgehen, daß 100g der Einzelportion auch 100g Fett enthalten.

Fett und Seife

Häh? Spinnt der Kater? Will der sich jetzt waschen?

Neee, aber der Vollständigkeit halber sollte man in dem Zusammenhang erwähnen, daß aus den ganzen Ölen und Fetten auch Seife hergestellt wird. Nicht nur in Annodazumal sondern hier und heute. Das Fett wird mit einer Lauge aufgekocht, das nennt man dann „Seifesieden“, und einige chemische Reaktionen später entsteht dann irgendwann Seife. Das begegnet uns im nächsten Abschnitt sogar wieder.

Krankheiten, die im Zusammenhang mit Fetten stehen:
Fette gehören zu den Lipiden, weswegen schon mal jede Krankheit, die „lipid“ im Namen hat im Zusammenhang mit dem Fettstoffwechsel steht. Dann führt natürlich jede Fehlfunktion eines der am Fettstoffwechsel beteiligten Organe zu Auswirkungen, die in einer Krankheit münden können. Zu den Vitaminen haben wir oben ja bereits einiges geschrieben.

Wir verzichten absichtlich darauf irgendwelche Therapievorschläge zu machen, das überlassen wie den Fachleuten mit einem nennenswerten Abschluss.

Bei den Krankheiten besonders zu erwähnen sind folgende:

„Gelbfettkrankheit“ [Pansteatitis]
Durch den Verzehr von zu viel Fisch und zu wenig Vitamin E versucht der Körper dieses woanders zu entziehen und dabei entzündet sich das Körperfett und es entsteht eine harte, klumpige Masse, eine seifenähnliche Substanz, die sehr schmerzhaft ist.

„Fettleber“ [Hepatische Lipidose]
Im Körper passiert sehr viel mehr, aber wenn die (übergewichtige) Katze hungert (manche Katzen machen das einfach wenn sie sich krank fühlen), dann fängt sie an von ihrem Körperfett zu zehren, was wiederum zur Weiterverarbeitung an die Leber geht. Diese kann die Fettmenge nicht bewältigen und sie setzen sich in der Leber ab und bringen den Fettstoffwechsel zum Erliegen.

Wenn man mit Fettsäuren arbeitet um eine bestimmte Verbesserung zu erzielen wie zum Beispiel bei Hautkrankheiten, dann sollte man nach 2 Wochen bereits eine Verbesserung sehen, eine wirkliche Therapie dauert aber mehrere Wochen.

Und jetzt noch ein Wort zu den ganzen Studien, die wir gelesen und aus denen wir die Informationen gezogen haben. Für viele dieser Studien sind Tiere gestorben. Die schlimmste Studie, die dies auch erwähnt hat 200 Katzen getötet, aufgeschnitten und analysiert. In anderen wird nur von der Auswertung von Hirnmaterial gesprochen, aber jeder weiß wie dies in das Reagenzglas gekommen ist. Sich alleine vorzustellen, wo diese Tiere herkommen und daß sie teilweise nichts anderes gesehen haben als einen Laborkäfig hat uns sehr erschüttert und wir möchten an dieser Stelle all unseren Kumpels gedenken, die im Rahmen von Versuchen und Studien ihr Leben lassen mussten. Wir werden Euer Andenken in der Ernährung weiterführen und all die Erkenntnisse umsetzen, die ihr uns gebracht habt!

Quellenangaben: Aufgrund eines gehörigen Missmanagements von der Tippse (Frauchen) :roll: hier ein Auszug der wichtigsten Quellen. Nächstes Mal werden wir die Thesen direkt mit der Kennziffer der entsprechenden Studie versehen.

Lynn Curtis – Feline Nutrition
Kymythy Schultze – Natural Nutrition for Cats
Michelle T. Bernard – Raising Cats Naturally

Valerie Gertrud Senger – Wissenschaftliche Bewertung des Einsatzes von Vitaminen und ausgewählten Antioxidanzien in der Ernährung von Katzen, Hunden und Pferden: Anspruch und Wirklichkeit
Platinga, Bosch, Hendriks – Estimation of the dietary nutrient profile of free-roaming feral cats: possible implications for nutrition of domestic cats

Bauer – Fatty acid metabolism in domestic cats (Felis catus) and cheetahs (Acinonyx jubatas)

Filburn, Griffin – Effects of supplementation with a docosahexaenoic acid-enriched salmon oil on total plasma and plasma phospholipid fatty acid composition in the cat

und einige mehr…

Vielen lieben Dank auch nochmal an Anika, die uns (nicht nur bei diesem Artikel) unterstützt hat, immer ein offenes Ohr hatte und uns mit vielen Tipps versorgt hat. Danke, Anika!

Euer (Professor) Jasper

PS: Verlinken ist ok, kopieren nur nach Genehmigung!

LiJaLu: Post aus Amerika!
LiJaLu: Wir sind jetzt "moderne Katzen", jaha!

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32 Kommentare

  1. giftigeblonde
    27 Mrz 2013

    puh, da hat Frauchen sich aber viel Mühe gegeben, also die Tippse meine ich.
    Ich bin sehr neugierig ob mal euer Speiseplan gepostet wird, oder gibt’s den schon irgendwo?
    Interessant isses allemal, ich glaube nur meine würden nicht nur Frischernährung wollen, aber gut mein Oldie ist ja schon etwas eigen.

    Last but not least, bitte liebe Glückwünsche an Euer Frauchen ausrichten, ich hoffe sie hat für sich eine schöne (nicht rohe!) Torte gebacken!
    Gruß von meinen Tigern und von mir!

    • the3cats
      27 Mrz 2013

      Dankeschön! 🙂 Kuchen gab es nicht, Frauchen hat dieses Jahr gebockt. Die meinte Urlaub ist zum erholen da und nicht zum in der Küche stehen. So blieb mehr Zeit für uns, wobei wir ja Trubel ganz gerne haben und immer mit dabei sind wenn Besuch da ist.
      Das Rezept schicken wir Dir morgen via Facebook. Frauchen mag nicht mehr tippen 😉
      *Zwinkeraugen* Jasper

      • giftigeblonde
        28 Mrz 2013

        Facebook? ob du mich da finden wirst 😉

      • the3cats
        28 Mrz 2013

        Nö, habe Dich verwechselt, lach. Sorry! Bin offenbar noch blonder als mein Spiegel mir sagt. 😉

      • giftigeblonde
        28 Mrz 2013

        gggggg, wenn Frauchen mir wirklich das Rezept schicken mag in meinem über mich ist eine email addi angegeben:-)

  2. Fellpopos-Darmstadt
    28 Mrz 2013

    Wow! Das nenne ich einen ausführlichen Artikel! Den muss ich mir mal in einer ruhigen Minuten genauer zu Gemüte führen. Vielleicht steht’s auch schon drin, aber sicherheitshalber: Für CNI-Patienten besonders interessant ist auch, dass Fett im Gegensatz zu Proteinen nicht über die Nieren verstoffwechselt wird. Ein CNIchen sollte seine Energie daher eher aus Fett erhalten und weniger aus Proteinen (zumindest soweit ich bisher weiß 😉 ).

    • the3cats
      29 Mrz 2013

      Hallo Carmen, nee, das steht nicht drin. Ich habe dazu auch einiges Material gehabt, genauso wie zu Millionen anderen Themen, aber irgendwann sollte er auch mal fertig sein 😉 Ist ja jetzt schon 20 mal länger als in den meisten Büchern…
      Es wird nochmal einen Ergänzungsartikel geben, aber ich möchte mir immer 100% sicher sein mit dem was ich verzapfe und das kostet teilweise ganz schön viel Zeit.
      LG Silke

      • Fellpopos-Darmstadt
        30 Mrz 2013

        Da hast du auch absolut recht. Das war auf keinen Fall Kritik. Ich hab‘ halt derzeit den Fokus auf der CNI und dachte, das würde den einen oder anderen „Schnellleser“ sicher auch interessieren. 😉 Deinen Artikel muss man sich erst mal in Häppchen zu Gemüte führen. hihi… Hast du auf die Schnelle einen Alterntiv-Tipp für Lachsöl? Meine beiden sollen davon jeden zweiten Tag eine Kapsel bekommen, verschmähen es aber total.
        LG
        Carmen

      • the3cats
        30 Mrz 2013

        Nur Krillöl, aber da habe ich derzeit nur „nebenbei“ Wissen, weil ich ja noch einen extra Artikel darüber schreiben wollte. Die sind relativ teuer (60 Kapseln so um 20 Euro) und haben große Quälitätsunterschiede. Weil der Gehalt an Omega 3 so hoch ist und nur eine winzige Menge an „Öl“ benötigt wird, wird mit Trägermaterial gearbeitet. Zur Akzeptanz kann ich Dir daher leider auch gar nichts sagen 🙁 Ich warte auch noch sehnsüchtig auf meinen „Spray“.
        LG Silke

  3. giftigeblonde
    28 Mrz 2013

    Danke ans Frauchen!

  4. Steffi
    29 Mrz 2013

    Das ist doch mal eine ausführliche Zusammenfassung! Danke für die ganze Mühe, die du da rein gesteckt hast. Würde mich jetzt allerdings auch interessieren, wie man diese ganzen Infos jetzt in die Praxis umsetzt…

    • the3cats
      29 Mrz 2013

      Hallo Steffi,
      wie man das umsetzen kann steht ja größtenteils im Artikel. Welches Fett/Öl man wofür nimmt. Daß sich bei den Vitaminen nicht wirklich etwas ändert und man so weiterrechnen kann wie bisher.
      Ich vermute was Dir jetzt fehlt ist das n-6/n-3 Verhältnis? Da suche ich noch nach einer sinnvollen Lösung. Das Problem ist, daß in den Nähwertdatenbanken oftmals nicht alle Fettsäuren vorkommen. Die meisten Ergebnisse habe ich in einer US Datenbank gefunden, den rest musste ich mir mühsam zusammensuchen. In den Artikel sind insgesamt mind. 50 Stunden Recherchearbeit geflossen und ich musste irgendwo einen Schlusstrich ziehen. Gerne hätte ich Euch einen Fett-Rechner angeboten, der wirklich alle Fragen beantwortet, aber das muss jetzt noch etwas warten. Sorry also, daß doch noch Fragen offen bleiben. 😉
      Wenn ich am Thema vorbei geantwortet habe, dann frag einfach nochmal 🙂
      LG Silke (und natürlich Jasper)

      • Steffi
        30 Mrz 2013

        Nein, hast nicht vorbei geantwortet, das war so ziemlich das, was ich beim Lesen gedacht habe… So in etwa „Also wie viel von was gebe ich jetzt, damit die Fettsäuren ausgeglichen sind?“. Ich werd mir beim nächsten Futtermachen dann mal etwas mehr Gedanken über die Fettsäuren machen 🙂 Man lernt halt nie aus…

      • the3cats
        30 Mrz 2013

        Ich denke, wenn Du auf möglichst natürliche Quellen setzt und Lachsöl oder anderes „Ausgleichöl“ mit Bedacht wählst, dann musst Du nicht auf das mg genau schauen. Es gibt ja auch Geflügelhöfe, die sogar den Gänseschmalz selbermachen, die kann man problemlos nach der Herstellungsmethode fragen. Wenn der Geflügelhof dann noch Tiere hat die auch mal eine Wiese sehen, dann liegt man mit einem kleinen Käpselchen Lachsöl nicht verkehrt. Nur 100ml Lachsöl als Fettersatz auf 1kg Fleisch, das passt jetzt nicht mehr. 😉

  5. Maunzdorfener Kurier
    19 Apr 2013

    Püüüüüüüh … ich habs gelesen. JA! Ehrlich … und jetzt raucht mir der Kopf 😛

    Nein, aber echt jetzt: SUPER Artikel!!!

    Ähm … mal nur so ganz kurz hier reingeschmissen. Als Fettsuppi nehm ich Geflügelhaut, weil
    1. ich dachte, das wäre das natürlichste
    2. die Akzeptanz super ist, während bei Schweineschmalz gern gemäkelt wurde
    3. Geflügelhaut kleinst gewolft am einfachsten ins BARF ‚einzuarbeiten‘ ist

    Jetzt les ich aber, dass die GH gar ned soooo doll ist?

    Aber Lachsöl kann/soll ich doch ned als Fettsuppi nehmen (Zitat: ‚ im Kalkulator ist Lachsöl unter den Fettsupplementen zu finden. Doch bitte bitte NICHT als solches verwenden, sondern pauschal 1 Gramm Lachsöl auf 1 Kilogramm Fleisch. Wenn du Lachsöl als Fettsupplement verwenden würdest, würdest du das Verhältsnis der Omega-6-Fettsäuren (aus dem Fleisch) zu den Omega-3-Fettsäuren (aus Fleisch UND Lachsöl) in die falsche Richtung verschieben.‘ ZitatEnde – aus dem dB-Forum)? Das nimmt man doch nur in Kleinstmengen (ca. 1g je kg Fleisch) zum Omega3/6-Ausgleich?

    Ich glaub ich muss das nochmal langsam lesen 😛

    Welches Fettsuppi nimmst du? Und überhaupt: mich würd auch mal ein Rezept interessieren 😀

    LG
    Sabine

    • Maunzdorfener Kurier
      19 Apr 2013

      Ach so – als Vit.D Lieferanten nehme ich Dorschlebertran, der ja die O3/6-Bilanz auch positiv beeinflusst … ähm … oder? 😛

      Ich kann dir sagen … manchmal, gaaaanz manchmal … wünsch ich mir ich hätt des mit dem BARFen nie gefunden und angefangen 😛 😉

      • the3cats
        19 Apr 2013

        Ach hör doch auf Du. Als wenn Dir das net Spaß machen würde, das BARfen :mrgreen:

      • Maunzdorfener Kurier
        19 Apr 2013

        Scherzkeks – najaaaaaaaaaa, is ja schon bissl witzig wenn man in der Küche wie ne kleine Hexe das Zeug zusammenrührt: ’noch ein bisschen Spinnenbein und ein Hauch Lurchleber …‘ *rofl*

      • the3cats
        19 Apr 2013

        Als ich die Feinwaage bestellt habe wurden mir von Amazon noch Rasierklingen und kleine Plastikbeutelchen empfohlen.
        [Ich spare mir jetzt die Smileys, „nackt“ kommt das einfach besser]

      • Maunzdorfener Kurier
        19 Apr 2013

        *gröööööööööhl* nur gut, dass mein Chef grad ned im Zimmer ist 😀

    • the3cats
      19 Apr 2013

      Wie? Jetzt erst gelesen? Aber das ist doch der einzig gute Artikel hier…

      Ich müsste zu Hause mal in den db-Kalki reingucken mit was Geflügelhaut angegeben ist. GH enthält „nur“ 40% Fett. Wenn Du also auf einen moderaten Fettgehalt kommen möchtest kann das sein, daß Du 100g Fett auf 1kg zusätzlich benötigst. Das wären dann 100g Schmalz oder 250g GH. Bei der Menge haut Dir das aber sofort das n-6/n-3 Verhältnis in ungeahnte Tiefen (oder Höhen, je nach Betrachtungsweise). Bei Bio-Hühnern ist zwar das n-6/n-3 Verhältnis besser, da der Fettgehalt bei Bio-Hühnern generell etwas niedriger ist bräuchtest Du dann wieder mehr GH. Ich selbst habe mir ja auch seit dem Fettartikel erst Gedanken gemacht nachdem ich mir endlich selbst all meine Fragen beantwortet hatte 😉 und habe Fettabschnitte beim Barflieferanten bestellt. Meist findet man die nur in der Hunderubrik. Schmalz kommt hier nämlich auch so lala an.

      Wenn das so rüberkommt als könnte man Lachsöl als Fettsuppi nehmen, dann muss ich das nochmal überarbeiten, denn das sollte klar daraus hervorgehen, daß dies einzig und allein dem n-6/n-3 Ausgleich dient und daß ein Überschuß an n-3 sogar auf Dauer schädlich ist. Lachsöl würde ich persönlich auch gar nicht als Fettsupplement im Kalki berücksichtigen.

      Dorschlebertran ist auch absolut ok, ich habe es nur immer gescheut, weil man so wenig davon benötigt und Vitamin D in genug anderen Dingen drinsteckt.

      Die Übersicht der ganzen Werte, also quasi einen kleinen „Fettrechner“ bin ich noch dabei zu erstellen. Das macht nur keinen Spaß die ganzen doofen Zahlen aus Nährwertdatenbanken rauszusuchen deswegen hängt das etwas. Aber Stoff für einen 2. Artikel hätte ich noch genug 😉

      LG Silke

      • Maunzdorfener Kurier
        19 Apr 2013

        Aaaaaaaaaaah – also doch nicht Lachsöl als Fettsuppi *beruhigtbin* … hatte ich dann misTverstanden 😉

        GH hat nur 40% Fett ??? Hoppali, bei dB wird empfohlen das wie Gänseschmalz zu berechnen, was die liebe Sabine auch immer brav gemacht hat 😛

        Aber: tu ich soviel Fett rein wie der dB-Kalki will (mit dem ich echt super gern arbeite, weil einfach und übersichtlich) dann …ähem…wie sag ich’s?… ach ja: wird das Fell plüschiger 😀 und die Knochen schwerer 😀 Drum hab ich in den letzten Rezepten weniger Fett (sprich GH) supplementiert. Und die Mädels zumindest haben wieder bissl ‚Fell‘ verloren. Im Sommer werd ich wohl eher wieder den ‚üblichen‘ Anteil reinnehmen, weil sie da eh weniger futtern.

        Ähm…schwafel… was ich damit sagen wollte, kurz und knapp, wie’s so meine Art ist: Selbstverständlich hab ich den Artikel schon läääääääääääääääääängst gelesen gehabt 😀 Ich hatte den nur gerade eben NOCH mal gelesen 😀

        Hast eigentlich dein tolles 3 Sprays oder was datt is schon bekommen?

      • the3cats
        19 Apr 2013

        Nä, das liegt noch in den uuhsa im Kofferraum eines alten Volvo *seufz* Mal wieder anfragen was damit ist… *tipper*

      • Maunzdorfener Kurier
        19 Apr 2013

        Na, ob DAS die Quali verbessert … *duck*

  6. the3cats+1
    15 Dez 2013

    Eine Anfrage via email, die nicht ganz unwichtig ist:
    Hallo,

    ich habe mir gerade den Artikel zum Fett in der Katzennahrung durchgelesen und bin jetzt ehrlich gesagt verwirrter als vorher. Da ist die Rede von Kalorienanteil – 46%. Gut, das verstehe ich soweit. Aber dann wurde geschrieben, eine Katze verträgt bis zu 63% Fett am Gesamtfutter. Ist damit jetzt Trockenmasse oder Feuchtmasse gemeint? An der Feuchtmasse wäre das doch sehr unrealistisch, immerhin sollten schon 60% Wasser im Futter sein und dann sind wir ja nur mit Fett und Wasser schon über 100% ?? Und das Minimum von 6% ist bezogen auf was? Feucht- oder Trockenmasse? Ich versuche seit Ewigkeiten, herauszufinden, was denn nun der passende Fettgehalt für Katzen wäre, jemand hat jetzt mit deinem Artikel versucht, zu begründen, dass Katzen 30% Fett im Futter haben sollten (allerdings bezogen auf die Feuchtmasse, in der Trockenmasse wären das ja dann gut 90% oder so? Nebst Wasser und Fett wäre ja dann gar kein Platz für andere Sachen mehr).

    Also jedenfalls wollte ich anmerken, dass der Artikel sehr gut ist, aber leider nicht klar wird, von welchem Fettgehalt die Rede ist, was vermutlich nicht nur mich, sondern auch viele andere Leser verwirrt.

    Liebe Grüße,
    Steffi

    • the3cats+1
      15 Dez 2013

      Hallo Steffi,

      also ich finde schon, daß das recht eindeutig im Artikel drinsteht 🙂
      Im Text steht: „Katzen können wohl aber auch problemlos 65% Fettanteil am Kalorienhaushalt vertragen.“ -> am Kalorienhaushalt(!)
      Weiter heisst es: „Katzen vertragen aber auch problemlos sehr hohe Fettgehalte wie bis zu 65% des Kalorienanteils, was immerhin ganze 46% Fett in der Gesamtnahrung ausmachen kann.“
      Also 46% der Gesamtnahrung. Das entsprechende Produkt dafür wäre zum Beispiel Hühnerhaut.
      Übrigens ist es so, daß fettreicheres Fleisch im Verhältnis zum Fett einen niedrigeren Flüssigkeitsgehalt hat, aber nicht wesentlich weniger Protein. Der Feuchtigkeitsgehalt von Fleisch kann zwischen 55 und 70% betragen. (Beispiel 100g Gans: Kohlenhydrate: 0,0 g, Fett: 31,0 g, Eiweiss: 15,7 g, Wasser: 51,2 g)
      In dem Artikel sind alle Werte auf die normalfeuchte Gesamtnahrung bezogen, wenn es auf die Trockenmasse bezogen wäre (wie in den KH Artikeln) würde es explizit dabeistehen.
      Die Frage nach dem optimalen Fettgehalt beantwortet der Artikel unter:
      „Für die Standardkatze (4kg, normal aktiv, mittleres Alter, hat ein Zuhause) liegt der optimale Fettgehalt in der goldenen Mitte, also bei 10-15%. Man darf nicht vergessen, daß bei Streunerkatzen nicht nur für die Bewegung allein Energie benötigt wird (Streuner verbringen ca. 6 Stunden des Tages mit Beutetierfang) sondern auch für z.B. das Frieren bei Kälte und die Fortpflanzung. Der hohe Fettgehalt bei Streunerkatzen ist bei Einbeziehen aller Energie benötigenden Vorgänge wiederum nicht so erstaunlich.“

      -> also optimal für eine normale Hauskatze sind 10-15%. Dies muss natürlich auf die Portion umgelegt werden. Katzen können durchaus bei wenig Aktivität und zu vielen Kalorien zunehmen. Mehr Fett bedeutet zwangsläufig eine kleinere Gesamtportion.

      Hilft Dir das weiter?

      LG Silke

      • the3cats+1
        15 Dez 2013

        Hallo Silke,

        danke für deine schnelle Antwort. Ich denke der Knoten in meinem Gehirn löst sich jetzt etwas. Aber Katzen können tatsächlich bis zu 46% Fett in der Nahrung vertragen? Ich hatte meinen mal Lammbauch mit 19% Fett vorgesetzt und sie haben sich jedes Mal danach übergeben müssen. Erst dachte ich, es würde am Lamm liegen, als ich allerdings magere Hühnerbrust drunter gemischt habe, wurde alles problemlos drin behalten. Seither mische ich Lammbauch immer mit magerem Fleisch und es funktioniert einwandfrei. Will mir gar nicht ausmahlen, was bei 46% Fett passieren würde.. o.O Daher hab ich auch ein Bisschen daran gezweifelt, dass sich die 46% tatsächlich auf die Feuchtmasse beziehen könnten…

        So, aber ich fühle mich jedenfalls, was das Fett angeht, jetzt etwas gebildeter. Vielen Dank dafür 🙂

        Liebe Grüße,
        Steffi

      • the3cats+1
        15 Dez 2013

        Hallo Steffi,
        irgendwo im Artikel steht auch, daß man höhere Fettmengen langsam einschleichen sollte. Der Sprung von unter 6% Fett in Hühnerbrust oder Putenbrust auf 19% ist schon enorm. Ich habe hier Fleischsorten um 10-15% (Pute aus Putenoberkeule, Kaninchen, Lamm) und die werden problemlos vertragen. In der Studie wird sogar gesagt, daß davon auszugehen ist, daß auch höhere Fettgehalte vertragen würden. Dauerhaft so hohe Mengen sind für unsere verwöhnten Hauskatzen (auch wenn sie Freigang haben) natürlich utopisch. Daß dies merkwürdig erscheint liegt aber auch daran, daß wir Menschen bevorzugt aus Kohlenhydraten Energie ziehen. Was uns das Müsli ist, ist den Katzen das Fett. Das ist nur die übliche Denkblockade, weil wir von uns Menschen auf die Katze schließen. Bei uns Menschen sagt auch keiner: „Boah, hast Du jetzt 46% Kohlenhydrate gegessen?“

        Generell muss man natürlich zusehen, daß der Körper mit der Bildung von Enzymen und Gallensekret nachkommt. Wo die Bauchspeicheldrüse bei einer „trainierten“ Katze keine Probleme hat sind plötzliche hohe Gaben natürlich immer ein Problem. So auch bei der Umstellung von kommerziellem Futter auf Rohfleisch. Von Rohfleisch erbrechen auch viele Katzen, die es nicht gewohnt sind. Deswegen steht in amerikanischer Literatur nahezu überall, daß man während einer Umstellungsphase Verdauungsenzyme und Prebiotika sowie Probiotika dazufüttert, damit die Katze den kompletten Bausatz vorrätig hat um „ihre“ Verdauungssekrete zu bilden, also sowas wie eine Starthilfe. Das ist hier völlig unbekannt. Da kommt auch noch ein Artikel drüber. Wenn Deine Katzen von zu viel Fett erbrechen liegt die Vermutung nahe, daß dies bei einer gleichzeitigen Gabe von Verdauungsenzymen nicht geschehen würde.

        LG Silke

  7. Julia
    12 Mrz 2014

    Hallöchen,

    ich bin auf deinen super Beitrag gestoßen, da ich gerade viel über Fette und das Katzentier lese.
    Meine kleine Uschi leidet nämlich an Gallenproblemen, sie darf daher nicht so viel Fett bekommen.
    Zur Zeit bekommt sie nur Hühnchenfleisch mit Karotten ohne Fettzusatz. Das ist ja aber viel zu wenig gehaltvoll. Nur leider bin ich überfordert was den Fettgehalt angeht bei diesen Erkrankungen. Bist du da bei deinen ganzen Recherchen auf irgendwas in dem Zusammenhang gestoßen? Würde mich freuen, falls ja, wenn du mir bescheid gibst.
    Ich habe auch das Krillöl hier rumstehen. Zählt das denn auch als Fett im Zusammenhang mit der Katzennahrung? Ich wollte anfangen ihr davon homöopathische Mengen unter´s Fleisch zu geben und nach und nach zu steigern.
    Leider hat sie jedes Mal wieder mit einem Gallenstau reagiert, sobald sie ein Futter nicht vertragen hat (was wohl hauptsächlich mit dem Fettgehalt zu tun hat).
    Also ich würde mich sehr freuen, falls du was weißt, wenn du es an mich weiterleiten könntest 🙂

    Alles Liebe und vielen Dank für den toll recherchierten Beitrag!

  8. Heike
    10 Mrz 2015

    Hallo,
    dieser letzte Post von Julia beinhaltet genau die Fragen, die mit beim Lesen des Artikels durch den Kopf gegangen sind.
    Mein Kater hat chronische Pankreatitis und bekommt seit Januar nur gegarte Hühnerbrust, Putenbrust und mageres Kalb mit Karotte. Das verträgt er soweit gut. Rohes Fleisch dagegen verträgt er nicht mehr.
    Ich habe weder Lachs noch Krillöl am Futter, weil ich wirklich nicht weiß ob ihm das guttut. Nun frage ich mich ob es nicht doch sinnvoll wäre es ihm zum Futter zu geben, denn evtl könnte das bei einer Pankreatitis ja die Entzündung helfen herunterzufahren….wenn ich den Artikel richtig verstanden habe.

    LG Heike

    • the3cats+1
      14 Mrz 2015

      Hallo Heike,
      bekommt er denn Enzyme zusätzlich? Das würde ihm die Nahrungsverarbeitung ja um einiges erleichtern.
      Was Lachsöl und Krillöl angeht fragst Du sicher, weil man bei der Pankreatitis fettarm füttern soll? Nun, Fettsäuren braucht der Körper natürlich und Fettsäuren schlagen auch nicht dem „Fettkonto“ zu Buche. Du kannst bzw. solltest die sogar füttern. Den Krillölartikel hast Du gelesen? Krillöl hat ja noch den ein oder anderen Vorteil gegenüber Lachsöl und wäre hier vielleicht besser geeignet.
      *Zwinkeraugen* Jasper

      • Heike Hutmacher
        14 Mrz 2015

        Hallo,
        nein, er soll keine Enzyme bekommen, da er nicht an einer Insuffizienz leidet, sondern „nur“ unter einer Entzündung.
        Ok, daß Fett und Fettsäuren zwei Paar Schuhe sind, weiß ich.
        Ich gebe zu seiner gegarten Hühner- oder Putenbrust Felini Complete oder TC Instinct dazu. In letzterem ist Lachsöl enthalten (früher Krillöl) und da wüßte ich jetzt nicht ob ich noch zusätzlich etwas zum Futter geben sollte…eher nicht.
        Beim FC könnte ich es aber versuchen.
        Gibt es Kriterien, nach denen man die Qualität von Krillöl beurteilen kann? Es gibt ja da doch erhebliche Preisunterschiede.
        Gruß Heike

Maunz uns was...

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