Jasper: Die Macht der warmen Gedanken [Der Placebo-Effekt bei Katzen]

Jasper: Die Macht der warmen Gedanken [Der Placebo-Effekt bei Katzen]

Wir fanden, dass die Welt reif sei für einen solchen Artikel. Da müsst ihr jetzt durch.

Hintergrund ist das ewig hitzig geführte Bashing von Homöopathie- oder Pharmathemen, bei denen es nur Schwarz und Weiß gibt. Man fühlt sich auf ein Schlachtfeld zurückversetzt, bei dem es darum geht dem Gegner möglichst viele Messerstiche zu bescheren. Gut gegen Böse. Licht gegen Schatten. Mordor gegen Gondor. Das Amüsante dabei ist, dass jeder sich aber immer in der jeweils anderen Rolle sieht. Alle sind gut, leuchten hell und können sprechen statt grunzen.

Alternative Medizin aka Scharlatanerie, Schattenmedizin etc. funktioniere nur aufgrund des Placebo-Effekts. Und weil Tiere sich selten selbst warme Gedanken machen, wenn sie ein Mittelchen bekommen, was sie in der Regel gar nicht wollen, reicht es, wenn das Frauchen oder das Herrchen das tun, das nennt man dann „Placebo-by-Proxy“.

Aber was ist ein Placebo-Effekt jetzt überhaupt? Welcher Mechanismus greift da? Warme Gedanken fallen ja eher in die Sparte der Tierkommunikation. Eine Praktik, der wir selbst eher ablehnend gegenüberstehen. Vor allem, wenn es sich um eine „Kommunikation“ aus der Ferne handelt, also man das Tier nur vom Foto oder Telefon kennt. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es in diesem Bereich jedoch auch andere Techniken gibt, die durchaus seriös sein können. Aber kann man eine Praktik, die man ablehnt, durch eine andere Praktik begründen, die man vermutlich auch ablehnt, wenn man mal darüber nachdenkt?

Fragen über Fragen, denen wir jetzt mal der Reihe nach nachgehen werden.

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Jasper: Der schnelle Einstieg ins Katzen BARFen: Das Vollsupplement

Jasper: Der schnelle Einstieg ins Katzen BARFen: Das Vollsupplement

Am Anfang einer BARFer-Karriere steht meist die Verzweiflung. 

Die Informationen sind zu mächtig, zu verschieden und es gibt viel zu viele veraltete und dadurch schlechte Informationen im Netz oder sogar in Büchern – gedruckt auf Papier für die Ewigkeit. 

Wenn man sich einmal mit der Materie beschäftigt hat, dann möchte man aber SOFORT losziehen und seiner Katze SOFORT all die guten Eigenschaften der Rohfütterung zukommen lassen, die man in ihr sieht. Oder die Katze ist krank oder hat eine Unverträglichkeit auf industrielles Futter, dann möchte man auch so schnell wie möglich umsteigen, so dass es der Katze wieder besser geht. Gerade bei Unverträglichkeiten/Allergien gibt es da teilweise sensationelle Erfolge, wo Katzen nach einem langen Leidensweg innerhalb von einer Woche symptomfrei sind.  

Ein schneller Einstieg ist aber aufgrund der ganzen Informationen eher nicht zu empfehlen. Selbst wenn man sich das ganze Basiswissen innerhalb von 2-3 Wochen im Rahmen eines Kurses, geeigneter Fachliteratur oder einer guten Gemeinschaft erarbeitet, dauert es eine ganze Weile, bis die Informationen wirklich sitzen. Hat man die Hände einmal tief in die Schüssel mit dem Fleischmix vergraben, ist es eher hinderlich, wenn man jetzt nochmal nachblättern muss wie das mit dem Vitamin E war und ob das Lachsöl mit eingefroren werden darf oder ob die Möhren jetzt gekocht oder roh mit rein müssen.  

Ein guter Kompromiss ist es da, wenn man erst mal mit einem Vollsupplement ins Geschehen einsteigt und dann nach und nach lernt, wie es richtig geht, um dann vom ‚Kinderbarfen‘ aufs ‚Erwachsenenbarfen‘ umzusteigen 😉 Denn dauerhaft bei einem Vollsupplement zu bleiben ist unter bestimmten Voraussetzungen auch nicht gut.  

Sag mir doch, schlauer Kater, was ist denn jetzt überhaupt ein Vollsupplement? 

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Jasper: Die Sache mit dem Doctor [Ernährungsberater für Hund & Katze bei chW]

Jasper: Die Sache mit dem Doctor [Ernährungsberater für Hund & Katze bei chW]

Kennt ihr, ne? Den Doctor.

„Doctor who?“

Ja, das haben wir uns nach 75% des Kurses auch gefragt. Kurz vor Block 4 stürzte er am Wassergraben und stand nicht wieder auf. Nun gut. Irgendwann im Januar stand er wieder auf, aber da wusste man bereits wie tief und schlammig der Wassergraben war, so dass einen das auch nicht mehr interessiert hat. Ein Moloch ist dieser Wassergraben. Und „Doctor“ stimmt ja auch nicht mehr.

Von wem wir da eigentlich reden?

Tja, das ganze Thema ist ziemlich schwierig. Aber wiederum zu wichtig, um nicht auch anderen zugänglich gemacht zu werden. Auch wenn uns zahlreiche Groupies bespucken und verfluchen werden. Nun gut, wenn die wüssten, was wir wüssten, dann würden sie vielleicht anders darüber denken.

Worüber wir hier aber reden, ist, dass wir den Kurs zum „chW Skilled Employee in Nutrition of dogs and cats“ bei Herrn Hinterseher nach 75 % abgebrochen haben und uns immer noch die blanke Wut ergreift, wenn wir den Namen auch nur hören und irgendetwas von ihm lesen.

Viele von euch haben damals gefragt, was daraus geworden ist und wir haben nur ausweichend geantwortet, das möchten wir jetzt aber ein wenig detaillierter nachholen.

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Saanti: Der Notfallfaltboxfall

Saanti: Der Notfallfaltboxfall

Vor einer gefühlten Ewigkeit hatten Frauchen und Frau Schnurrblog sich in einer sehr produktiven Session über eine „Notfallbox“ unterhalten. Frauchen hat ja hier eine Art Konzept entwickelt – also eine Lösung, wie man im Fall der Fälle, den man niemals erleben möchte, 5 Katzen a.s.a.p. aus der Wohnung bekommt. Es gibt deswegen hier immer offen stehende Transportboxen und sie hat sogar eine Box, die man hinten als Rucksack nehmen kann. Nur stehen die eben alle im Schlafzimmer. Wir haben zwei Flure und die sind nicht sehr groß – wenn der Weg ins Schlafzimmer mal versperrt ist, dann kann sie sich 5 Katzen in die Hosen- und Jackentaschen stopfen – oder einen faltbaren Kennel nehmen.

Ja, ihr habt richtig gehört. Faltbar. Praktisch zu verstauen. In deutschen Minifluren – oder in Autos. Vor einer Ewigkeit schon mal gesehen, aber hier nie erhältlich gewesen. Bis jetzt.

Das Prinzip gibt es ja schon länger aus irgendwelchen Textilien oder anderen flexiblen Materialien, zumeist mit Reißverschluss, aber sie wollte ganz gerne was haben, was schnell aufzubauen ist, möglichst platzsparend verstaut werden kann, nicht wie die hässlichste Kerze auf der Torte aussieht und einen nicht im Stich lässt, wenn es darauf ankommt.

Dürfen wir vorstellen? Hier ist sie:

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Jasper: Operation ‚Mampf‘ erfolgreich beendet [Fasten von Katzen vor Operationen]

Jasper: Operation ‚Mampf‘ erfolgreich beendet [Fasten von Katzen vor Operationen]

Letztens haben wir eine interessante These gehört. Dr. Andrew Jones, ein enfant terrible der amerikanischen Tierarztszene sagte, dass sein damaliger Mentor Katzen vor Operationen nur 2 Stunden vorher hat fasten lassen, da sonst der Glucosespiegel zu niedrig sei und die Katzen sich dadurch deutlich schwerer in der Aufwachphase tun und auch während der OP das Risiko höher sei. Er hat das seitdem auch so gehandhabt und konnte keine Nachteile erkennen. Im Gegenteil. Nur Vorteile.

Fanden wir spannend. Haben wir so noch nie gehört und wollten wissen, was da dran ist.

Vor der OP – Präoperative Massnahmen

Ein (guter) Tierarzt wird Miez vor einer OP untersuchen und mögliche Risiken abklären. Dazu gibt es eine genormte „ASA-Risikoklassifizierung“ der American Society of Anesthesiologists (ASA), welche von HENKE et al. (2004) für die Anwendung am Tier modifiziert wurde. Die Stufe 1 ist die mit dem geringsten Risiko und die Kandidaten der Stufe 5 sind eigentlich vor der OP schon mit einer Pfote auf der Regenbrücke, aber ohne Operation auf jeden Fall in Kürze auch mit den restlichen Pfoten. Anhand der Risikostufe wird entschieden, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind. So werden zum Beispiel mehr Laborwerte angefordert, die Narkosemittel sind andere oder es werden viel mehr Werte während der OP überwacht.  Es gibt noch eine Stufe 6, aber die ist Notmaßnahmen vorbehalten und fällt daher als präoperative Maßnahme raus.

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Jasper: Stiftung Jaspertest – von Windmühlen und Mauern [Stiftung Warentest Katzenfuttertest 2017]

Jasper: Stiftung Jaspertest – von Windmühlen und Mauern [Stiftung Warentest Katzenfuttertest 2017]

Stiftung Warentest hat Katzenfutter getestet und endlich ist mal wieder was los in der Katzenszene. Das Thema haben wir damals wie genügend andere Blogger durchgekaut und einiges an neuen Erkenntnissen beigesteuert, die sich dankenswerterweise auch immer noch zahlreicher Klicks erfreuen. Zum einen war das unser Beitrag darüber, welcher Hersteller hinter den getesteten Sorten steht, nur um herauszufinden, dass es am Ende nur wenige gemeinsame Nenner gibt. So stammen die bei Discountern erhältlichen Futter zumeist aus einer einzigen Futterschmiede. Sog. Whitelabelprodukte, die nur wenig Unterschiede haben, aber viele Gemeinsamkeiten. Nachlesen kann man das hier:

Stiftung Jaspertest: Wo geht es nochmal zum Schicksalsberg?

Das hat die Stiftung Warentest dann auch erkannt (oder bei uns gelesen), es sollte dann aber nachgelagert eigentlich schon stutzig machen, dass dies dann zu solch unterschiedlichen Bewertungen führt und als Schlussfolgerung daraus könnte man ja mal die Testkriterien in Frage stellen.

Über den Test an sich und die Bedeutung dessen haben wir uns ebenfalls schon viele Gedanken gemacht und diese im Interview mit dem Katzennetzwerk zum Ausdruck gebracht:

Stiftung Jaspertest – im Interview mit dem Katzennetzwerk

Dort ist auch erwähnt, dass es eben keine Kontrollinstanz gibt, die entscheidet, welches ein gutes Futter ist und was nicht und dass der Halter selbst dafür verantwortlich ist das zu wissen, was dann zu der Tatsache führt, dass wir solch einen Test im Grunde eigentlich sinnvoll finden.

Ja. Finden wir. Das macht ja sonst keiner.

Aber man hätte es gut machen können.

Gut wäre es gewesen, wenn dies z. B. ein Gremium machen würde, dass andere, den Verbrauchern viel brennender auf den Lippen liegende Kriterien wählen würde. Und warum das nach 2014 und dem gewaltigen Shitstorm auch im Jahr 2017 immer noch nicht geklappt hat, das hat uns eigentlich am meisten überrascht.

Warum ist der Test dem von 2014 so ähnlich? Und dem von 2008? Voraussichtlich 2020 steht der nächste Futtertest an. Wie können wir Verbraucher uns verständlich machen, dass wir etwas ganz anderes getestet haben möchten?

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Saanti: Mr. Kuschelpuschel [Filmrezension zu „Voll Verkatert“ auf DVD, Blu-Ray und VoD]

Saanti: Mr. Kuschelpuschel [Filmrezension zu „Voll Verkatert“ auf DVD, Blu-Ray und VoD]

Vorweg: Für diesen Artikel haben wir ein Rezensionsexemplar von „Voll Verkatert“ als Blu-Ray® erhalten. Dies hat selbstverständlich keinen Einfluss auf unsere Meinung. Ebenso stand es uns frei über den Film zu berichten.

„Voll Verkatert“ auf DVD, Blu-ray und Video on Demand! © Universum Film

Als gemischter Sach- und „Unfugblog“ sind wir immer für ein Späßchen zu haben. Als uns von dem netten Ansprechpartner von der Agentur Vollkontakt angeboten wurde, über die tierische Komödie „Voll Verkatert“ zu berichten, die ab dem 31.03.2017 auf DVD, Blu-Ray® und Video on Demand (VoD) erhältlich sein wird, haben wir nur zu gerne zugesagt und weil uns der Film gefallen hat, berichten wir auch gern darüber.

Ein Sibirier mit felligen Plüschhosen als Hauptdarsteller? Das erinnert uns doch an wen? Der läuft hier auch rum. *Pfote heb* Zwar nur als Drittbesetzung hinter Starkater Jasper und Minichef Linus aber einiges, was wir in der Vorschau gesehen hatten, kam hier auch schon vor. Unser Favorit ist der Versuch hochzuspringen, verzweifelt mit den Hinterbeinen zu wedeln, während man langsam abrutscht. Schneeschuhe unter den Pfoten sei Dank. Hat hier für einige Lacher gesorgt und das noch Klassen besser als im Film *schwör* Wenn man als Katze aber einmal sein Sprungvolumen etwas trainiert hat, kann man aufhören, „elegant“ mit „f“ in der Mitte zu schreiben.

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